Mediale Selbstreferenz

Grundlagen und Fallstudien zu Werbung, Computerspiel und Comics

Author: Winfried Nöth,Nina Bishara,Britta Neitzel

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Business & Economics

Page: 247

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Neuverhandlungen des Holocaust

Mediale Transformationen des Gedächtnisparadigmas

Author: Kirstin Frieden

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839426278

Category: Social Science

Page: 370

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Die Tabus sind überwunden, Schuld ist abgegolten, political und memorial correctness bedeuten keinen Maulkorb mehr - immer wieder wird behauptet, dass die junge Generation die erste sei, die sich ohne Last der deutschen Vergangenheit annehmen und frei über sie sprechen kann. Aber ist das wirklich der Fall? Besteht nicht weiterhin ein Unbehagen mit der Vergangenheit? Abseits literaturwissenschaftlicher Trampelpfade untersucht Kirstin Frieden Formate unterschiedlicher Mediensegmente wie Performances, Comedy und Neue Medien (z.B. Facebook und YouTube). Sie diagnostiziert neue Möglichkeiten des Sprechens über den Holocaust sowie einer Erinnerungskultur, die das manifeste Gedächtnisparadigma medial transformiert.
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Zur Genealogie der musikalischen Moderne

Author: Tobias Janz

Publisher: Verlag Wilhelm Fink

ISBN: 3846757543

Category: Music

Page: 582

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Die musikalische Moderne ist mehr als eine musikhistorische Epoche. Ihre Einheit ist nicht die eines Stils, sondern die eines Prozesses und einer Periode, in der die musikalische Kunstkommunikation zunehmend reflexiv wird.
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Eine Poetik des Dazwischen

Zur Intermedialität und Intertextualität bei Alexander Kluge

Author: Andreas Sombroek

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839404126

Category: Literary Criticism

Page: 320

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Der Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge setzt der Komplexität der Wirklichkeit eine Film- und Textpoetik entgegen, die das Dazwischen, den Schnitt, die Lücke als wesentliche Ausdrucksform des Erzählens wählt. Seine Arbeitsweise ist geprägt durch den Gestus permanenter medialer und textueller Grenzüberschreitung. Der Band geht der Frage nach, in welchen Ausdrucksformen sich die für Kluge so zentrale Kategorie des Dazwischen manifestiert. Er untersucht - gestützt auf materialreiche Analysen - Kluges intermediale Theorie und Praxis des Erzählens und bietet gleichzeitig eine Einführung in die gegenwärtigen Debatten zur Intermedialität und Intertextualität.
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Ökonomische Ästhetik und Markenkult

Reflexionen über das Phänomen Marke in der Gegenwartskunst

Author: Jeannette Neustadt

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839416590

Category: Art

Page: 468

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Marken sind ein populäres, ökonomisch verwertbares Phänomen, das in den marktfernen Gefilden der Kunst scheinbar nichts verloren hat. Doch ob Jeff Koons, Richard Prince oder Takashi Murakami - immer mehr Gegenwartskünstler verweisen in ihren Arbeiten explizit auf Markenbotschaften. Ihre markenaneignenden Kunstwerke werden in diesem Buch erstmals wissenschaftlich analysiert und als Ausdrucksformen einer ökonomischen Ästhetik beschrieben, die Raum für Reflexionen über die kommunikativen Techniken von Wirtschaft, Kunst und Medien bietet. In Anlehnung an die Systemtheorie Niklas Luhmanns führt Jeannette Neustadt vor, dass Markenkommunikation immer auch Kunstkommunikation ist - und umgekehrt.
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Medienphilosophie

Musik, Sprache und Schrift bei Friedrich Nietzsche

Author: Rudolf Fietz

Publisher: Königshausen & Neumann

ISBN: 9783884797075

Category: Language and languages

Page: 440

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Filmbild und Körperwelt

Anthropomorphismus in Naturphilosophie, Ästhetik und Medientheorie der Moderne

Author: Daniel Hermsdorf

Publisher: Königshausen & Neumann

ISBN: 3826044622

Category: Anthropomorphism

Page: 764

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Der Erziehungsnotstand

Wie wir die Zukunft unserer Kinder retten

Author: Petra Gerster,Christian Nürnberger

Publisher: Edel:Books

ISBN: 3955303675

Category: Education

Page: 274

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Der Sachbuch-Bestseller – jetzt erstmals im eBook! Mit dieser provokanten These hat Petra Gerster einen wahren Sturm in der Diskussion über die Bildungspolitik ausgelöst. Gemeinsam mit Christian Nürnberger fordert sie: Persönlichkeit geht vor Know-how! Bildungspolitik darf nicht nur den Interessen der Wirtschaft dienen. Denn die eigentlichen Probleme in den Schulen werden durch Internet-Anschlüsse nicht gelöst: Unterrichtsausfall, fehlende Bildung, Verhaltensstörungen, Mobbing und Drogen. Viele Eltern können oder wollen ihre Kinder nicht erziehen, und die Schulen sind nicht in der Lage, das Versäumte nachzuholen. Es herrscht Erziehungsnotstand!
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Medienwechsel und Selbstreferenz

Christian Weise und die literarische Epistemologie des späten 17. Jahrhunderts

Author: Claus-Michael Ort

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110943778

Category: Literary Criticism

Page: 246

View: 5423

Careful analysis of school dramas and poetological texts by Christian Weise (1642-1708) reveals the crisis of emblematic argumentation figures and a semantics based on similarity and circularity. At the same time, Weise's attempts to move away from self-reference to difference are confronted with a change from the theatre to the printed book. Both these phenomena open up a problematic constellation that not only left its mark on late 17th century school drama but also occasioned a thoroughgoing reconsideration of the didactic ambitions and epistemological rhetoric of dramatic literature in the period between Baroque and the Enlightenment.
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Selbstreferentielles Entertainment

Televisionäre Selbstbezüglichkeit in der Fernsehunterhaltung

Author: N.A

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322976688

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 147

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Am Beispiel der „Harald Schmidt Show“ belegt der Autor, daß mediale Selbstbezüglichkeit vor allem in der Fernsehunterhaltung einen bemerkenswerten Stellenwert erreicht hat.
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Die Nuklearkatastrophe von Fukushima

Die mediale Kommunikation zwischen Politik und Wirtschaft unter Luhmanns Systemtheorie

Author: Amelie Tihlarik

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 365648869X

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Soziologie der Kommunikation und Medien), Veranstaltung: Seminar: Soziologie der Kommunikation und Medien: Gerüchte, Gier und das große Geld – Welchen Einfluss haben Medien auf die Börse, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung „Eine knappe Mehrheit von 58 Prozent der befragten Energieexperten ist der Meinung, die Ereignisse in Fukushima lieferten durchaus neue Erkenntnisse.“ (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, 2011: S. 1) Als am 11.März 2011 die Erde vor der Küste Japans bebte, ahnte noch niemand, welche Veränderung und Proteste die Ereignisse an diesem Freitag hervorrufen würden. Der durch das Erdbeben ausgelöste Tsumani erreichte schon bald die Küste Tokios, an welcher die riesige Welle auf das Kernkraftwerk Fukushima traf und dieses stark beschädigte, sodass die Angst vor einem atomaren Supergau immer größer wurde (Huenteler et al., 2012: 6). Nachdem die größte Gefahr der Nuklearkatastrophe vorerst unter Kontrolle war, beschloss die Bundesregierung aufgrund dieser Ereignisse, mit Hilfe eines Gesetzespaketes, bis zum Jahre 2022 den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie zu vollziehen. Die Laufzeiten der Kernkraftwerke wurden nicht, wie bisher immer, verlängert, sondern der endgültige Ausstieg beschlossen (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, 2011: S. 1). Hier wird deutlich, wie sehr dieses Ereignis die nationale und auch internationale Energiepolitik beeinflusste (ebd.), da man gegen Anfang des 21. Jahrhunderts noch von der „Nuklearen Renaissance“ sprach, als die Kernenergie durch neue Technologien, welche mehr Sicherheit versprachen, einen neuen Aufschwung erfuhr (Thomas, 2012:12). Während Steve Thomas, Professor der Energiepolitik, schon 2012 beleuchtete, was die Katastrophe von Fukushima verändern wird bzw. wie sich diese Ereignisse auf die Zukunft der Kernenergie-Industrie auswirken werden (vgl. Thomas 2012), möchte ich die Frage untersuchen, wie sich die Teilsysteme Politik und Wirtschaft vor, während und nach dieser Katastrophe verhielten. Als Beispiele möchte ich hierfür Nachrichten aus dem Zeitraum Februar bis April 2011 untersuchen, insbesondere politische, sowie Meldungen bzgl. der deutschen Energiekonzerne E.ON und RWE, um so Veränderungen in der medialen Kommunikation und der Reaktionen der Politik hinsichtlich der Kernenergie ausfindig zu machen. Als theoretische Fundierung möchte ich hierfür Luhmanns Systemtheorie heranziehen.
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Selbstkultur und mediale Körper

Zur Pädagogik und Anthropologie neuer Medienpraxen

Author: Nino Ferrin

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839425050

Category: Education

Page: 246

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Neue mediale Spiele eröffnen Möglichkeitsräume der Selbstgestaltung und Imagination von Erfahrungen. Nino Ferrin beschreibt diese Formen der Selbstkultivierung und zeigt anhand von Fallstudien zu »Wii Sports« und »World of Warcraft«: Die soziotechnischen Praktiken des Arbeitens am Selbst, dem Körper und der Lebensführung werden als potenziell andere Aktualisierung von Welt erprobt. Der performative Umgang mit Medientechniken lässt ein Erkennen eigener Fähigkeiten zu, denn die Medien tragen durch ihre Strukturierung zur Erweiterung von Orientierungen bei, indem sie die Akteure dazu befähigen, ihre Selbstsicht zu erweitern.
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Shôjo Manga

Text-Bild-Verhältnisse und Narrationsstrategien im japanischen und deutschen Manga für Mädchen

Author: Kristin Eckstein

Publisher: Universitatsverlag Winter

ISBN: 9783825365387

Category:

Page: 272

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Manga sind nicht nur in ihrer Heimat Japan, sondern seit einigen Jahren auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken und haben sich als fester Bestandteil der Literaturlandschaft etabliert. Damit einhergehend entstand ein neues Genre: Der, deutsche Manga', inspiriert von der Visualitat und den Inhalten des japanischen Vorbilds. Der vorliegende Band beschaftigt sich mit den formal-asthetischen Darstellungskonventionen des japanischen Comics und fokussiert dabei den Shojo Manga, Manga fur Madchen und junge Frauen. Erstmals erfolgt anhand zahlreicher dezidierter Analysen ein direkter Vergleich von japanischem und deutschem Madchenmanga, der unter Berucksichtigung der Text-Bild-Verhaltnisse und narrativen Strategien, aber auch von Aspekten wie Intertextualitat, medialer Selbstreferenz und Geschlechterstereotypen die Besonderheiten des sogenannten, Germanga' herausstellt.
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Geschichtsbilder im medialen Gedächtnis

Filmische Narrationen des Holocaust

Author: Tobias Ebbrecht

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 383941671X

Category: Performing Arts

Page: 356

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Aus den vielfältigen Film- und Fernsehproduktionen über die Zeit des Nationalsozialismus und den Holocaust speist sich ein mediales Gedächtnis, das prägend auf unsere Vorstellungen von der Vergangenheit zurückwirkt. Tobias Ebbrecht zeigt, dass neuere Filme über den Holocaust einem Verfahren der Nachbildung von früheren Filmen oder historischen Dokumenten über diese Ereignisse folgen. Dabei bilden sich Erzählmuster und Geschichtsbilder heraus, die vielfach wiederholt werden und sich dabei auch aus dem Kontext des Holocaust ablösen und in filmische Geschichtsfiktionen über den Nationalsozialismus einwandern. Die Analysen des Buches eröffnen neue Perspektiven sowohl für die wissenschaftliche Auseinandersetzung als auch für den Einsatz solcher Filme im Unterricht und in der Bildungsarbeit.
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Oberflächenrausch

Postmoderne und Postklassik im Kino der 90er Jahre

Author: Jens Eder

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 3825855236

Category: Film

Page: 263

View: 9679

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Selbstthematisierung der Medien in der Unterhaltung

Author: Jan Böttger

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638330362

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 35

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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Grundlagen der medialen Kommunikation und der Medienwirkung), Veranstaltung: Selbstthematisierung der Medien, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit „Selbstthematisierung der Medien in der Unterhaltung“ beschäftigt sich mit der zunehmenden Selbstbezüglichkeit im Fernsehen im Allgemeinen und der Unterhaltung im Besonderen. Diese Tatsache ist ein mehr als auffälliges Phänomen. Die Medien werden zum Sachverhalt eines anderen oder des eigenen Mediums. Zu diesem Zeitpunkt möchten wir bereits anmerken, dass wir uns in dieser Hausarbeit auf das Fernsehen, als ein Subsystem der Massenmedien beschränken. Um den zu behandelnden Bereich gleich zu Beginn einzugrenzen gilt unser Hauptinteresse hierbei nicht etwa Bereichen wie Nachrichten/Berichten oder Sport, sondern dem Bereich der Unterhaltung. Da das Genre der Fernsehunterhaltung ein ebenso breit gefächerten wie ungenauen Begriff darstellt, möchten wir hier eine weitere Eingrenzung vornehmen. Wir klammern an dieser Stelle Bereiche wie Spielfilme oder Sportberichterstattungen, zu Gunsten einer Konzentration auf die Fernsehshow in all ihren Facetten, aus. Wir erachten es zu Beginn unserer Arbeit als sinnvoll und unbedingt notwendig, Licht, das heißt Klarheit und Ordnung in den weit verzweigten „Begriffsdschungel" des Selbstbezuges zu bringen, um so eine solide Plattform zum weiteren Arbeiten und Verstehen zu schaffen. Aus diesem Grund wird sich der erste Gliederungspunkt verstärkt mit systemtheoretischem Denken und der Begriffsklärung beschäftigen. Begriffe und Schlagwörter wie Selbstreferenz, Selbstthematisierung, Selbstverweis und Selbstspiegelung tauchen in diesem Zusammenhang immer wieder auf, und haben (zumindest uns) anfangs mehr Verwirrung als Erkenntnis gebracht. Trotz oder gerade durch die Vielfalt der Begrifflichkeiten hat man oft das Gefühl, dass sie sich inhaltlich überschneiden oder Ähnliches ausdrücken. Hier möchten wir ansetzen: Der Versuch die Mannigfaltigkeit der Begriffe zu ordnen, zu definieren und in Kontext zu setzen, soll eine Aufgabe dieser Hausarbeit sein. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns anschließend mit dem Phänomen der Unterhaltung im Fernsehen. Es soll gezeigt werden, dass mediale Selbstbezüglichkeit vor allem in der Fernsehunterhaltung einen beachtlichen Stellenwert erreicht hat. Es wird versucht ein grundlegendes Verständnis über Entwicklung. Formen und Definition von Unterhaltung bzw. von Unterhaltungsprogrammen zu vermitteln.
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Mythos als Wissensform

Epistemik und Poetik des 'Trojanerkriegs' Konrads von Würzburg

Author: Bent Gebert

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110299593

Category: Literary Criticism

Page: 609

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Der 'Trojanerkrieg' Konrads von Würzburg entwickelt Wissensansprüche, die im Kontext mittelalterlicher Mythographie ebenso ambitioniert wie prekär sind. Die poetischen Verfahren, die diese epistemischen Transformationen des Mythenerzählens bewirken, sind noch kaum erforscht, obwohl der Zusammenhang von Literatur und Wissen in jüngerer Zeit intensiv diskutiert wurde. Denn polarisierende Kontroversen verhinderten bislang die Entwicklung einer operationalisierbaren Methodologie zur Analyse der Wissensproduktion vormoderner Literatur. Die Studie sondiert leitende Prämissen und Konzepte zum Wissensbegriff und erarbeitet im Rückgriff auf systemtheoretische Kategorien ein Analysemodell, das zugleich historisierbar und anschlussfähig für allgemeine Wissensforschung ist. Auf dieser Basis werden die wissensgenerierenden Potentiale des 'Trojanerkriegs' rekonstruiert: Konrads Roman invisibilisiert Paradoxien, indem er die Selbstreferenz von Geschichte und Erzählen verstärkt, zugleich aber seine vielfältigen Fremdreferenzen auf antike und mittelalterliche Wissensdiskurse abblendet. In detaillierter Analyse werden die narrativen, semantischen, imaginativen, kognitiven und diskursiven Dimensionen dieses Prozesses herausgearbeitet.
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Politische Steuerung

Ein Studienbuch

Author: Axel Goerlitz,Hans-Peter Burth

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3663056678

Category: Social Science

Page: 320

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Latenz

blinde Passagiere in den Geisteswissenschaften

Author: Florian Klinger

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3525300239

Category: History

Page: 313

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English summary: Surprisingly, somehow, and in different contexts and places, the dimension of Latency has emerged as an important and still unresolved dimension of historical research and reflection in the Humanities and Arts. Latent phenomena are those whose existence and presence we are certain of - without knowing, however, where they are and what their identity is. We could well be confronted with what is latent without knowing that it has come to show itself. Our volume brings together twenty different reactions to this notion, among them some of the most internationally visible and intellectually outstanding representatives of the Humanities today, such as Carolyn Abbate, Horst Bredekamp, Roger Chartier, Dan Diner, Robert Harrison, Anselm Haverkamp, Winfried Menninghaus, Peter Sloterdijk, Joseph Vogl, David Wellbery, and Michel Zink. It tries to develop and differentiate the concept in as many ways, as many contexts, and as many directions as possible - with the intention of building a new pragmatics for using the dimension of Latency. The result is powerfully centrifugal - for it largely transcends the mere application of the concept to different disciplinary contexts. What the volume, in the complex convergence of its multiple contributions and their multiple approaches makes visible, in the end, is the emergence of a new epistemological situation, to which the need for the concept of Latency already reacts although it has not yet fully articulated itself. German text. German description: Die Dimension der Latenz ist zu einer neuen Kategorie der Reflexion in den Geisteswissenschaften geworden. Latente Phanomene sind solche, deren Existenz und Prasenz wir uns sicher sind, ohne dabei genau zu wissen, wo sie sich befinden und worin sie bestehen. Was latent ist, kann uns gegenuberstehen, ohne dass wir seiner Erscheinung gewahr sind. In diesem Band widmen sich zwanzig renommierte Autorinnen und Autoren dieser bislang erst ansatzweise theoretisch entfalteten Denkfigur. Dazu zahlen u. a. Carolyn Abbate, Horst Bredekamp, Roger Chartier, Dan Diner, Robert Harrison, Anselm Haverkamp, Winfried Menninghaus, Peter Sloterdijk und Joseph Vogl. Sie alle versuchen anhand vielseitiger Beispiele eine neue Pragmatik der Verwendung des Begriffs zu formulieren.
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