Homo ludens

vom Ursprung der Kultur im Spiel

Author: Johan Huizinga

Publisher: N.A

ISBN: 9783499554353

Category: Civilization

Page: 251

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Ein grundlegendes Element unserer Kultur ist das Spiel. Der Mensch ist ein Spieler - und ohne seine Lust und Fähigkeit zum Spielen hätten sich ganze Bereiche seiner Kultur nicht entwickelt: die Dichtung, das Recht, die Wissenschaft, die bildende Kunst, die Philosophie und viele andere. Johan Huizinga, der grosse holländische Historiker und Kulturphilosoph, hat in diesem Buch eine Theorie der Kultur entworfen, in der er dem Denker (homo sapiens) und dem Tätigen (homo faber) den Menschen als Spieler (homo ludens) an die Seite stellt. Ein klassischer Essay der Kulturgeschichte und Anthropologie.
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Homo Ludens

Author: Johan Huizinga

Publisher: Taylor & Francis

ISBN: 9780415175944

Category: Social Science

Page: 220

View: 3110

First published in 1998. Routledge is an imprint of Taylor & Francis, an informa company.
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Homo ludens - Der Ursprung der Kultur im Spiel

Author: Rebecca Müller

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638956563

Category:

Page: 40

View: 4336

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 2,3, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster, 7 + 2 online Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Spiel hat in der menschlichen Gesellschaft bereits eine sehr lange Tradition, die bis in die Anfange menschlichen Zusammenlebens zuruckreicht. Rund um den Globus kennt man bereits seit Menschengedenken die unterschiedlichsten Spiele, die von Karten- und Brettspielen uber Rollenspiele bis hin zu Wurfelspielen reichen. Archaologische Funde beweisen, dass sich bereits die alten Agypter mit Spielen beschaftigten. So wurden in einigen Graber auf einem pradynastischen Friedhof in Umm el-Qaab bei Abydos einige Grabbeigaben entdeckt, die als Uberreste von Spielsteinen und Wurfelstaben interpretiert wurden. (Vgl. Dreyer 1998: 150 ff.) Auch in unserer heutigen Gesellschaft wird dem Bereich des Spielens ein grosses Gewicht zugemessen. Dies wird schon deutlich, wenn man die zahllosen Spielwaren betrachtet, die in jedem Jahr punktlich zu Weihnachten auf den Markt gebracht werden. Richten sich diese noch zu einem grossen Prozentsatz an Kinder, existiert doch ebenfalls eine grosse Bandbreite an Spiele fur Erwachsene. Schon das in beinahe jeder Zeitung abgedruckte Kreuzwortratsel zahlt in diese Kategorie. Der Volkerkundler Johan Huizinga beschaftigte sich bereits in den 30'er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem Phanomen des Spiels. Jedoch ging er in seinen Betrachtungen uber die Ebene der bereits erwahnten Spiele hinaus und beschrieb das Spiel als ein Verhalten, dass nicht nur den Menschen sondern auch den Tieren zu Eigen sei. Das Spiel von jungen Hunden miteinander und der Balztanz der Vogel sind fur ihn mit dem menschlichen Spielverhalten wenn nicht als gleichwertig so doch als von den gleichen Prinzipien ausgehend zu betrachten. Basierend auf diesen Uberlegungen entwickelte er eine komplexe Theorie uber den Zusammenhang von Spielverhalten und de"
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Homo ludens

vom Ursprung der Kultur im Spiel

Author: Johan Huizinga

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Civilization

Page: 220

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Homo ludens, der spielende Mensch

Internationale Beiträge des Institutes für Spielforschung und Spielpädogik an der Hochschule"Mozarteum" Salzburg

Author: Günther G. Bauer,Henning Haase

Publisher: N.A

ISBN: 9783873973459

Category: Play

Page: 403

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Homo ludens

eine Studie zur Veredelung des Homo sapiens

Author: Roland Marthaler

Publisher: N.A

ISBN: 9783727212161

Category: Human beings

Page: 231

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Homo Ludens

der spielende Mensch : zeitgleich an 5 Orten : eine Gemeinschaftsausstellung des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. AsKI

Author: Goethe-Museum Düsseldorf, Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung,Arbeitskreis Selbständiger Kultur-Institute (Germany),Gerhard Marcks-Haus

Publisher: N.A

ISBN: 9783930370078

Category: Art, Ancient

Page: 128

View: 3597

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Der Homo Ludens als Theologe - Die Johannesoffenbarung Adaptierte Version 2013

Author: Ulrich R. Rohmer

Publisher: BookRix

ISBN: 3730933426

Category: Religion

Page: 73

View: 8729

Der homo ludens als spielender Mensch hat es schwer, öffentlich anerkannt zu werden von den "Ernsten" im Lande, die hinter dem Spiel ein nicht ernst zu nehmendes Unterfangen vermuten. Der Spieler ist durchaus noch heute mit negativen Vorstellungen behaftet, und das ist wirklich schade. Ist doch das Spiel ein grundlegendes Ereignis, durch das der Mensch der Welt begegnet und sie zu begreifen beginnt. Das Buch geht den Spuren des homo ludens nach und entdeckt selbst bei religiösen Themen, die doch allgemein hin der "ernsten Fraktion" zugeschrieben werden, Spuren des Spiels. Im Spielen entdeckt der Autor eine grundlegend schöne Entfaltung, nämlich die Phantasie, um gute Geschichten zu erzählen. Schließlich legt das Werk den Versuch einer spielerischen Bearbeitung der Johannesoffenbarung vor und nennt sie Adaptierte Version 2013. Damit vermag der homo ludens als Theologe zu erscheinen mit Geschichten von heute, vielleicht sogar interessanten und tiefen...
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Kultur und Gesellschaft in Johan Huizingas "Homo Ludens", Robert Pfallers "Die Illusuionen der anderen" und Gunter Gebauers und Christoph Wulfs "Spiel, Ritual, Geste"

Author: Nathalie Kónya-Jobs

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638668681

Category:

Page: 36

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2,0, Universitat zu Koln (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Kulturtheorie. Huinzinga: Homo Ludens, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Johan Huizinga hat in seinem erstmals 1938 erschienenen Essay Homo Ludens aufzuzeigen versucht, welch wichtige Rolle dem Spiel in der Entstehung der Kultur zugekommen sei. Unter dem Eindruck der Unkulturen des Faschismus und des Nationalsozialismus machte er sich Gedanken daruber, wann das Spiel begonnen hatte sich aus der von ihm begrundeten Kultur zuruckzuziehen. In dem historischen Abriss der Rolle des Spielfaktors von der romischen Kultur bis in seine eigene Zeit, der den Schlussteil von Huizingas Essay bildet, gelingt es dem Autor das Bild einer sich vom Spiel wegbewegenden Gesellschaft zu zeichnen. Einer Gesellschaft, die immer mehr von ihrer Kultur preisgibt, denn [...] ohne einen gewissen Spielgehalt [...]," davon ist Huizinga uberzeugt, kann echte Kultur nicht existieren. Robert Pfaller beklagt in der ihn umgebenden Gesellschaft ebenfalls einen fortschreitenden Verlust nicht nur des Spiel- sondern auch des Lustgehalts. Er macht sich unter anderem Huizingas Gedanken in Homo Ludens zu Nutze, um seine Theorie vom lustbejahenden, kulturtragenden Prinzip der Illusionen der anderen zu entwickeln. In seinem gleichnamigen Buch fordert Pfaller seine Leser auf sich ihren objektiven Illusionen zu stellen und nicht langer im lustfeindlichen Bekenntnis den Schlussel zum Gluck zu suchen. Gunter Gebauer und Christoph Wulf bevorzugen statt des normativen Zugangs, wie Huizinga und Pfaller es tun, einen deskriptiven Zugang zu Fragen der Kultur und Gesellschaft. In ihrem Buch mit dem Titel Spiel, Ritual, Geste beschreiben sie die Gesellschaft als ein kompliziertes Geflecht aus dem mimetischen Handeln ihrer Mitglieder. Die Mimesis, so die Autoren, sei nicht nur ein wichtiges Prinzip in der As
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Homo Ludens in the Loop

Playful Human Computation Systems

Author: Markus Krause

Publisher: tredition

ISBN: 3849592073

Category: Philosophy

Page: 232

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The human mind is incredible. It solves problems with ease that will elude machines even for the next decades. This book explores what happens when humans and machines work together to solve problems machines cannot yet solve alone. It explains how machines and computers can work together and how humans can have fun helping to face some of the most challenging problems of artificial intelligence. In this book, you will find designs for games that are entertaining and yet able to collect data to train machines for complex tasks such as natural language processing or image understanding. You will also find concepts and solutions for some of the various challenges of these games.
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Kultur und Gesellschaft in Johan Huizingas "Homo Ludens", Robert Pfallers "Die Illusionen der anderen" und Gunter Gebauers und Christoph Wulfs "Spiel, Ritual, Geste"

Author: Nathalie Kónya-Jobs

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363855810X

Category: Philosophy

Page: 31

View: 3736

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2,0, Universität zu Köln (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Kulturtheorie. Huinzinga : Homo Ludens, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Johan Huizinga hat in seinem erstmals 1938 erschienenen Essay Homo Ludens aufzuzeigen versucht, welch wichtige Rolle dem Spiel in der Entstehung der Kultur zugekommen sei. Unter dem Eindruck der Unkulturen des Faschismus und des Nationalsozialismus machte er sich Gedanken darüber, wann das Spiel begonnen hatte sich aus der von ihm begründeten Kultur zurückzuziehen. In dem historischen Abriss der Rolle des Spielfaktors von der römischen Kultur bis in seine eigene Zeit, der den Schlussteil von Huizingas Essay bildet, gelingt es dem Autor das Bild einer sich vom Spiel wegbewegenden Gesellschaft zu zeichnen. Einer Gesellschaft, die immer mehr von ihrer Kultur preisgibt, denn „[...] ohne einen gewissen Spielgehalt [...]“ , davon ist Huizinga überzeugt, kann echte Kultur nicht existieren. Robert Pfaller beklagt in der ihn umgebenden Gesellschaft ebenfalls einen fortschreitenden Verlust nicht nur des Spiel- sondern auch des Lustgehalts. Er macht sich unter anderem Huizingas Gedanken in Homo Ludens zu Nutze, um seine Theorie vom lustbejahenden, kulturtragenden Prinzip der Illusionen der anderen zu entwickeln. In seinem gleichnamigen Buch fordert Pfaller seine Leser auf sich ihren objektiven Illusionen zu stellen und nicht länger im lustfeindlichen Bekenntnis den Schlüssel zum Glück zu suchen. Gunter Gebauer und Christoph Wulf bevorzugen statt des normativen Zugangs, wie Huizinga und Pfaller es tun, einen deskriptiven Zugang zu Fragen der Kultur und Gesellschaft. In ihrem Buch mit dem Titel Spiel, Ritual, Geste beschreiben sie die Gesellschaft als ein kompliziertes Geflecht aus dem mimetischen Handeln ihrer Mitglieder. Die Mimesis, so die Autoren, sei nicht nur ein wichtiges Prinzip in der Ästhetik, sondern eine der Bedingungen für das Entstehen moderner Gesellschaften. Sie machen den Leser anhand verschiedener Bereiche der gesellschaftlichen Existenz mit ihrem Konzept eines durch sinnliche, körperliche Mechanismen strukturierten sozialen Lebens vertraut. Zunächst möchte ich die bisherige Behandlung der Begriffe Kultur und Gesellschaft in der Philosophie in knapper Form vorstellen. Im Anschluss daran werde ich anhand der Bereiche Spiel, Sport, Politik und Krieg, die Kultur- und Gesellschaftskonzeptionen der oben genannten Autoren vorstellen und sie schließlich kritisch gegeneinander abwägen. Ich habe drei Bereiche ausgewählt, die Huizinga in Homo Ludens untersucht, da ich diesen Essay als Hauptquelle der vorliegenden Arbeit zu Grunde lege.
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Contemporary Homo Ludens

Author: Halina Mielicka-Pawłowska

Publisher: Cambridge Scholars Publishing

ISBN: 1443898104

Category:

Page: 395

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Play allows the fulfilment of one’s dreams, yet also teaches subjugation to the norms governing daily life. Furthermore, traditional forms of play, transmitted from one generation to another, guarantee a culture’s continuance and perpetuation in time. Contemporary forms of play integrate a populace, creating a specific community of laughter which places a high value on individuality and the ability to lead social games. Play invalidates social divisions, but also diversifies behaviours through the introduction of changes in the rules, depending on the age of those engaged. Furthermore, it adapts to the forms by which social reality is created, as well as that reality’s goals, which, in turn, impart sense and meaning to something which, of its own nature, seems deprived thereof.
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Homo Ludens Ils 86

Author: J. Huizinga

Publisher: Routledge

ISBN: 1317834054

Category: Social Science

Page: 232

View: 7525

First published in 1998. Routledge is an imprint of Taylor & Francis, an informa company.
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Homo ludens, homo aestheticus

the transformation of "free play" in the rise of literary criticism

Author: Nancy Webb Kelly

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category:

Page: 674

View: 9840

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Homo Ludens

Proeve eener bepaling van het spel-element der Cultuur

Author: J. Huizinga

Publisher: Amsterdam University Press

ISBN: 9089640037

Category:

Page: 232

View: 3524

In addition to his historical works, and his biographies, as his life was drawing to a close, Huizinga spent his time studying general cultural theories. Huizinga saw the instinct for play as a central element in human culture: ‘In myth and ritual the great instinctive forces of civilized life have their origin: law and order, commerce and profit, craft and art, poetry, wisdom and science. All are rooted in the primeval soil of play.’ In Homo Ludens Huizinga attempts to show the impact of play on almost every aspect of culture, in other words how culture is shaped by play. The importance of this endeavor is that it identifies play as an independent phenomenon. Play for Huizinga has its own organizational forces, its own purposes and its own space.
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"Mir ward alles Spiel"

Ernst Jünger als homo ludens

Author: Ulrich Prill

Publisher: Königshausen & Neumann

ISBN: 9783826023552

Category: Gambling in literature

Page: 140

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Tristan als "homo ludens". Der Strukturzusammenhang von Minne, Kunst und Spiel im Horizont heilsgeschichtlicher Aspekte

Eine Analyse von "Tristan und Isolde" von Gottfried von Straßburg

Author: Gertraud Pippow

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656701571

Category: Literary Criticism

Page: 146

View: 1855

Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Scheitern des Dichters bei der Darstellung von Tristans Schwertleite geht dieser stellvertretend für ihn in die Rolle des apollinischen Künstlers ein und bringt in der Folge sich selbst und seine Liebesbeziehung zu Isolde hervor – und zwar nach dem Schema künstlerischen Produzierens. Seine Kunst erfüllt hierdurch die Kriterien des Spiels, nämlich die Identität von Darstellendem und Dargestelltem im Prozess der Darstellung. Dieser Vorgang verlangt in letzter Konsequenz, dass auch der Künstler selbst bzw. seine Liebe eingeht in das Werk, d.h. als Kunstwerk gestaltet wird. Die Tristanliebe formt sich dadurch in Analogie zum christlichen Heilsgeschehen: Der Künstler stirbt den Liebestod mit dem Resultat einer Erlösung bzw. Selbstversöhnung der Gesellschaft, der die Liebe als deren eigene subjektive Seite fremd entgegensteht. Sein Weg durch die Welt hindurch trägt deren Merkmale: alle Varianten eines Spiels zwischen betrügerischem Blendwerk und reiner Liebe, die als Strukturmomente dieses Prozesses jeweils aufzuzeigen und einzuordnen sind, wobei die Beziehung zwischen Dichtertrank und Minnetrank von besonderer Relevanz ist. Die Dichtung erscheint von ihrem Ende her als ein „Weltspiel“, das von seinen Protagonisten in allen seinen Höhen und Tiefen ausgeschritten wird. In einem komplexen Gefüge von Spiel und Widerspiel entwickelt sich das Geschehen schlüssig zu einem Prozess, der auf dem Wege kontinuierlicher Verinnerlichung in seine Reflexion durch den Leser mündet.
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