Autorität ohne Gewalt

Coaching für Eltern von Kindern mit Verhaltensproblemen. »Elterliche Präsenz« als systemisches Konzept

Author: Haim Omer,Arist von Schlippe

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 9783525014707

Category: FAMILY & RELATIONSHIPS

Page: 214

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Eltern müssen da sein: elterliche Präsenz, das neue Konzept in der Erziehungsberatung.
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Die Verwaltung der Dritten Gewalt

Author: Fabian Wittreck

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161487835

Category: Law

Page: 883

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English summary: The German model of court administration by the Ministries of Justice seems severely outdated. Fabian Wittreck demonstrates that the active role of the executive in recruitment and supervision of the judges is crucial for the accountability and democratic legitimacy of the judiciary. The idea of judicial self-government would lead to courts only weakly bound by the law but strongly politicized. This claim is based on the first comprehensive analysis of the German system of court administration from the point of view of constitutional law, given by the author, along with the description of other models of administration of the judiciary, namely the member states of the European Union and the United States. German description: Die Verwaltung der deutschen Gerichtsbarkeit liegt traditionell in den Handen der Justizministerien des Bundes und der Lander. Dieses gewaltenverschrankende System wird zunehmend als hierarchielastig angegriffen. Ihm wird ein Konzept richterlicher Selbstverwaltung durch Justizverwaltungsrate gegenubergestellt. Fabian Wittreck weist nach, dass dieses Selbstverwaltungsmodell sowohl verfassungsrechtlich prekar als auch verfassungspolitisch verfehlt ist. Seine historische Genese wie die rechtsvergleichende Analyse weisen es als primar standespolitisches Projekt richterlicher Interessenvertretungen aus. Der Autor zeigt, dass das traditionelle System der Gerichtsverwaltung durch die Exekutive fur die demokratische Legitimation der rechtsprechenden Gewalt unverzichtbar ist und pladiert deshalb fur eine Revitalisierung der Dienstaufsicht. Als Grundlage dieser Thesen dient eine vollstandige Bestandsaufnahme der Verwaltung der Dritten Gewalt, die sich uber die Gerichte des Bundes und der Lander hinaus auch auf die europaische und internationale Gerichtsbarkeit erstreckt, die kirchlichen Gerichte nicht ausspart und der Sonderrolle der Verwaltung der Verfassungsgerichte breiten Raum widmet. In rechtsvergleichender Perspektive werden ferner die Systeme der Gerichtsverwaltung in Europa und den USA analysiert.
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Computerspiele mit und ohne Gewalt

Auswahl und Wirkung bei Kindern

Author: Maria von Salisch,Astrid Kristen,Caroline Oppl

Publisher: W. Kohlhammer Verlag

ISBN: 9783170194038

Category: Psychology

Page: 212

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Computerspiele, Spielkonsole und Gameboy faszinieren Kinder so sehr, dass sie sich viele Nachmittage lang mit ihnen beschaftigen. Was spielen die Madchen und Jungen dabei? Und welche Folgen bringt dies fur die Kinder mit sich? Empirisch fundierte Antworten liefert - neben Theorien zur Mediennutzung und zur Medienwirkung - die Langsschnittstudie zu Kindern, Computern, Hobby und Lernen (KUHL), die in diesem Buch erstmals vorgestellt wird. Im Mittelpunkt der KUHL-Studie steht die Wirkrichtung von Computerspielen, also die Frage, ob es die Beschaftigung mit gewalthaltigen Bildschirmspielen ist, die Kinder und Jugendliche aggressiver macht, oder ob es bereits aggressive Heranwachsende sind, die sich verstarkt diesen Spielen zuwenden. Ebenso thematisiert das Buch die Frage, wie der "Einstieg" in das regelmassige Spielen von Computerspielen mit und ohne Gewalt am Ende der Grundschulzeit verlauft. Denn bisher ist ausserordentlich wenig daruber bekannt, wie sich die Beschaftigung mit diesen neuen Medien entwickelt, ob es also entwicklungsbedingte Veranderungen bei der Auswahl, der Rezeption und der Wirkung von Computerspielen gibt.
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Humanismus, Narrenherrschaft und die Riten der Gewalt

Gesellschaft und Kultur im frühneuzeitlichen Frankreich

Author: Natalie Zemon Davis

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 310561706X

Category: History

Page: 350

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Die in diesem Band versammelten Essays der berühmten amerikanischen Historikerin Natalie Zemon Davis geben eine subtile und faszinierend konkrete Darstellung des gesellschaftlichen Umbruchs am Beginn der Neuzeit, der nicht nur die Lebensweise der Eliten, sondern auch der unteren Bevölkerungsschichten verändert hat. Die populäre Kultur erscheint selbst als dynamisches Moment dieses Umbruchs. Mit ihrer »dichten Beschreibung« der städtischen Kultur des 16. Jahrhunderts eröffnete die Autorin neue historische Sichtweisen und setzte einen Meilenstein auf dem Weg zu einer neuen Geschichtsschreibung. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
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Aggression und Gewalt.

Anthropologisch-sozialwissenschaftliche Beiträge.

Author: Alfred Schöpf

Publisher: Konigshausen & Neumann

ISBN: N.A

Category: Aggressiveness

Page: 300

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Visuelle Gewalt

Menschenbilder aus der Psychiatrie des 20. Jahrhunderts

Author: Susanne Regener

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839404207

Category: Social Science

Page: 256

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Wie und warum wurden seelisch kranke Menschen zum Bild? Seit Ende des 19. Jahrhunderts fotografierten Ärzte hinter Anstaltsmauern ihre Patienten. Mediziner versuchten durch das Medium Fotografie, das unsichtbare Seelenleben an fixierbaren Körpersymptomen kenntlich zu machen. In diesem Buch werden die »Fotografien-wider-Willen« als Teil einer normierenden Körperpolitik interpretiert, die das Fremde definierte und damit eine Gegenwelt zur repräsentativen bürgerlichen Normalität entwarf. »Visuelle Gewalt« ist Kennwort für ein Ordnungsverfahren, das im Namen von wissenschaftlicher Vernunft auf Körper und Seelen zielte, Menschen typisierte und ausgrenzte. Populäre Darstellungen des Wahns sind bis heute davon geprägt.
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Gewalt in der Erziehung

Author: Reinhard Bracke

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638182878

Category: Social Science

Page: 10

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 2,2, Fachhochschule Heidelberg (SRH Gruppe), Sprache: Deutsch, Abstract: Für unser Studienarbeit haben wir uns folgende Aufgaben gestellt: Wir wollen uns zunächst allgemein über das Thema Gewalt äußern, bevor wir etwas konkreter auf Gewalt in der Erziehung eingehen. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit Gewalt in unserer Gesellschaft. Wir versuchen Ursachen, Gründe, deren Folgen, sowie deren Interventionsformen aufzuführen – sowohl im politischen, wie auch im sozialpädagogischen Sinne. Bei unserer Arbeit stützen wir uns auf diverse Literatur-Internetrecherchen, Statistiken und unsere eigenen Erfahrungen. Aus der Vielzahl der Artikel die wir im Internet fanden, haben wir uns auf diejenigen beschränkt, die uns wertvoll erschienen.
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Keine Gewalt!

der friedliche Weg zur Demokratie : eine Chronik in Bildern

Author: Norbert Heber,Johannes Lehmann

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: History

Page: 207

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Mission und Gewalt

der Umgang christlicher Missionen mit Gewalt und die Ausbreitung des Christentums in Afrika und Asien in der Zeit von 1792 bis 1918/19

Author: Ulrich van der Heyden,Jürgen Becher,Holger Stoecker

Publisher: Franz Steiner Verlag

ISBN: 9783515076241

Category: History

Page: 557

View: 1721

Inhalt: Christliche und islamische Ausbreitung vom fruehen 18. Jahrhundert bis 1918/19: Mit Beitragen von Andreas Feldtkeller, Alex Carmel, Ejal Jakob Eisler, Frank Foerster, Klaus Hock, Viera Pawlikova-Vilhanova, Michael Pesek, Sigvard von Sicard, Werner Ustorf, Henry C. Jatti Bredekamp, Ernst Dammann, Hans Heese, Irving Hexham, Ulrich van der Heyden, Elfriede Hockner, Gunther Pakendorf, Christoff Martin Pauw, Karla Poewe, Johannes W. Raum, Kathrin Roller, Andrea Schultze, Harri Siiskonen, Ursula Trueper. Mission und Gewalt in Asien: Mit Beitragen von Michael Bergunder, Albrecht Frenz, Vera Mielke, C. S. Mohanavelu, Andreas Nehring. Christliche Mission und deutsche Kolonialherrschaft in Afrika: Mit Beitragen von Cuthbert K. Omari, Ingrid Grienig, Kari Miettinen, Paul Nzacahayo, Gabriel K. Nzalayaimisi, Adjai Paulin Oloukpona-Yinnon, Joseph W. Parsalaw, Sara Pugach, Harald Sippel, Holger Weiss.
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Opfer – Die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne

Author: Svenja Goltermann

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 3104902127

Category: Social Science

Page: 336

View: 6062

Ein hochaktueller Essay über ein großes Menschheitsthema: Opfer von Krieg und Gewalt sind in den Medien allgegenwärtig, ob als Bilder von verstümmelten Soldaten, von verängstigten Kindern oder leidenden Zivilisten. Doch wer gilt eigentlich wann und warum als Opfer? Die Historikerin Svenja Goltermann erzählt, wie das Bild des Opfers, das wir heute kennen, sich erst seit dem 18. Jahrhundert herausgebildet hat: Mit den modernen Gesellschaften entstand das Bedürfnis, die Verluste zu zählen und die Toten zu identifizieren. Zugleich sollte der Krieg humanisiert, Kriegsversehrte sollten versorgt, Überlebende und Hinterbliebene entschädigt werden. So wurde der Begriff des Opfers nach und nach ausgeweitet, von Soldaten auf die zivile Bevölkerung, von körperlichen Verletzungen bis zur Anerkennung des Traumas als seelische Wunde. Wer jedoch als Opfer überhaupt benannt und anerkannt wird, war und ist eine Frage von Hierarchien und Macht – und damit ein eminent politisches Problem.
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"Extreme Methoden" - Gewalt, Zivilisation und der Ausnahmezustand im Algerienkrieg

Author: Stefan Esselborn

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638807509

Category:

Page: 76

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Historisches Seminar), 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Beginn der 1960er Jahre zerfielen die europaischen Kolonialreiche in geradezu atemberaubender Geschwindigkeit. Die Abnabelung der ehemaligen Kolonien von ihren jeweiligen "Mutterlandern" ging dabei haufig nicht ohne Gewalt vor sich. Einer der blutigsten und grausamsten der Dekolonisationskriege war der franzosische Algerienkrieg (1954-1962), der etwa 250 000 Menschen das Leben kostete und bis heute in Algerien nachwirkt. In Frankreich fuhrte die ubermassige Grausankeit des Vorgehens der franzosischen Armee und besonders der systematische Einsatz der Folter zu erhitzten Diskussionen und zur Spaltung der Gesellschaft - sowie letztlich zum Zusammenbruch der v. Republik. Das Vorgehen in Algerien widersprach diametral dem Selbstbild Frankreichs als Nation der Menschenrechte. Der vorliegende Aufsatz untersucht, wie latenter Rassismus, koloniale Traditionen, die besondere Situation eines asymmetrischen Krieges und die ideologische Aufladung in der franzosischen Armee eine Atmosphare schaffen konnten, in der Folter alltaglich und selbstverstandlich zu rechtfertigen war. Besonderes Augenmerk gilt dabei der - juristischen wie intellektuellen - Konstruktion eines "Ausnahmezustandes," der aufgrund "besonderer Bedingungen" im "Krieg gegen den Terrorismus" des FLN rechtsstaatliche Prinzipien wie moralische Normen fast vollig ausser Kraft setzt
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Gewalt als Gottesdienst

Religionskriege im Zeitalter der Globalisierung

Author: Hans Gerhard Kippenberg

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 9783406494666

Category: Globalization

Page: 272

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Kampfkunst zwischen Gesetz und Willkr: Gedanken zu legaler Gewalt und illegalem Selbstschutz

Author: Till S. Olshausen

Publisher: disserta Verlag

ISBN: 395425056X

Category: Political violence

Page: 312

View: 1212

Was ist Gewaltkompetenz? Die F higkeit, k rperliche und psychische Gewalt aus ben zu k nnen wird negativ gesehen, w hrend die F higkeit, ihr zu widerstehen als eine Tugend gilt. Eine solche Bewertung ist tats chlich nichts weiter als eine Frage der Perspektive. Individuum und Staat sind nicht identisch. Auch in demokratischen Staaten herrschen zwischen beiden Interessenkonflikte, die dazu f hren, dass die Ansichten, was zu bek mpfen und wovor sich zu sch tzen sei, oft weit auseinander liegen. Gewalt kann legal, Selbstschutz ein Gesetzesbruch sein. Was passiert, wenn der B rger sich zunehmend selbst in der Gewalt hat, wenn er sich gr ere Unabh ngigkeit von F rsorge und Vorschrift, wenn er sich Eigenm chtigkeit erarbeitet? Diese Arbeit untersucht, ob die Vermittlung von Gewaltkompetenz an das private aber rechtsstaatlich gebundene Individuum mit staatsm nnischer Vernunft vereinbar ist. Wenn wir den urspr nglichen Grund des juristischen Gesetzes und seiner Institutionen in der Organisation eines friedlichen Zusammenlebens vieler Menschen sehen wollen, liegt die zweite zu behandelnde Frage auf der Hand. Kann die Vermittlung von Gewaltkompetenz moral-ethisch verantwortet und gerechtfertigt werden, obwohl zu bef rchten steht, dass der mit ihr ausgestattete Mensch weniger leicht zu unterwerfen und zu f hren ist? Der K rper spielt in zweierlei Hinsicht eine wichtige Rolle. Zum einen wird ansatzweise untersucht, wie der K rper und seine Bewegung dem Menschen helfen, die Welt und sich selbst in ihr zu verstehen. Zum anderen wird der Einfluss des Gef hls, anderen Menschen k rperlich berlegen zu sein, auf die individuelle Art der Wahrnehmung, die Ans tze zum Probleml sen und die eventuelle Unterdr ckung intellektueller Prozesse untersucht. Ein Problem k rperlich zu l sen - oft der einfachere Weg - wird eher mit barbarischer Sitte assoziiert, w hrend die geistig-vern nftige L sung als Zeichen von Zivilisation und Menschlichkeit gilt. Die Kampfkunst, als Jahrtausende alte Ve
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Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt gegen Frauen in der Familie

Author: Julia Gefter

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638642291

Category:

Page: 68

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,3, Fachhochschule Kiel (University Of Applied Sciences), Sprache: Deutsch, Abstract: Da sich die vorliegende Arbeit mit den unterschiedlichen Aspekten von mannlicher Gewalt gegenuber Frauen befasst, ist es mir wichtig, in dem ersten Teil der Arbeit eine Definition des Gewaltbegriffes festzulegen. Wobei es sich feststellt, dass sich alle Begriffsbestimmungen auf eine Handlung beziehen, die zu einer Verletzung der korperlichen und seelischen Integritat eines Menschen durch einen anderen fuhren kann (vgl. Wolfl 2001 S.30). Man sollte jedoch nicht ubersehen, dass eine uneinheitliche Definition des Gewaltbegriffes nicht eine Frage der Wahrheit ist, sondern je nach Sichtweise, Ausrichtung und Intention auf entsprechenden Argumentationsleitlinien unterschiedlich eng oder weit definiert wird (vgl. Dearing 1999, S.12; vgl. Haller et al. 1998, S. 13). In meiner Arbeit soll nicht das gesamte Spektrum mannlicher Gewalt berucksichtigt werden, sondern lediglich ein Fokus auf den Bereich der mannlichen Gewalt gegenuber Frauen in der Ehe und Partnerschaft gelegt werden, in folgendem auch Beziehungsgewalt genannt wird. "Von Beziehungsgewalt zu sprechen bedeutet die Begriffsbestimmungen analog auf Beziehung - als begriffsgeschichtlich neuem, den gesellschaftlich-historischen Wandel in den Formen des Zusammenlebens der Geschlechter widerspiegelnden Sammelbegriff fur Ehen und Partnerschaften - anzuwenden" (Nini et.al. 1995, S. 26).
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Gewalt und Männlichkeit

Author: Erich Lehner

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 9783825885021

Category: Masculinity

Page: 118

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Gewalt im Mittelalter

Realitäten, Imaginationen

Author: Manuel Braun,Cornelia Herberichs

Publisher: Wilhelm Fink Verlag

ISBN: 3770538811

Category: Civilization, Medieval

Page: 436

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Schwertkampf, Blutrache, Folter - es sind Bilder voller Grausamkeit und Drastik, die dem >dunklen
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Schulische Sozialisation und Gewalt

Geschlechtsspezifische Verhaltensformen

Author: Linda Weidner

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363869108X

Category:

Page: 72

View: 9365

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,7, Universitat Koblenz-Landau, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder funfte Hauptschuler hat schon einmal so hart zugeschlagen, dass sein Opfer zum Arzt musste. Einer neuen Bochumer Studie zufolge vermobeln sich Schuler einander nicht ofter als fruher - aber deutlich brutaler. Meist geht es um verletztes Ehrgefuhl. Wir leben heute in einer Zeit, in der Aggression und Gewalt das Erleben und Handeln vieler Menschen zeichnet. Das gilt fur Kinder und Jugendliche wie fur Erwachsene. In zahlreichen Medien, in Spiel und Unterhaltung finden Gewalterleben und Gewaltverherrlichung weite Verbreitung. Kein Thema zieht z. Z. die Aufmerksamkeit der Offentlichkeit so stark an sich, wie das der Gewalt an Schulen." Spektakulare Massaker von Kindern und Jugendlichen, wie zum Beispiel zwei Schulern, die schwer bewaffnet ihre Schule in Littleton (Colorado) uberfallen haben, entfachen immer wieder das Interesse der Offentlichkeit und hinterlassen Besturzung und Hilflosigkeit. Aber diese einzelnen Katastrophen tauschen zu leicht uber die Alltaglichkeit der Gewalt auch an deutschen Schulen hinweg, die meist unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle liegt und nur selten in den Fokus der Offentlichkeit gerat. Ebenso waren der Amoklauf in Erfurt und die Misshandlungen eines Schulers in Hildesheim Anfang 2004, Ausloser fur viele Kommentare, Fernsehsendungen und Titelgeschichten. Schnell wird hiernach eine Verscharfung der Waffengesetze gefordert, Gewalt in den Medien soll starker zensiert und Patentrezepte fur gewaltfreie Schulen gefunden werden. Solche dramatischen Gewalttaten sind oft Einzelfalle, die fur sich genommen naturlich erschreckend sind, aber oftmals dramatisiert in den Medien dargestellt werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Ursachen werden heute fur die steigende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen an Schulen genannt und gibt es in diesem Z
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