Interaktion und Geschlecht

Author: Erving Goffman

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 9783593368580

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Page: 194

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Warum verstehen sich Männer und Frauen nicht? In seinem Standardwerk zur Geschlechtersoziologie spürt der Interaktionsforscher Erving Goffman typischen Verhaltensmustern der Geschlechter nach. Wie kommunizieren Männer und Frauen und welche Gewalt haben Rituale über uns? Das Buch ist als Studientext etabliert und bietet zudem viele Ansätze, das eigene Verhalten zu beobachten und zu verändern.
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Zu Erving Goffmans Rahmenanalyse

Author: David Liebelt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638956687

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Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Sprachwissenschaftliches Seminar), Veranstaltung: Erving Goffman, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Goffman partizipiert an keiner kennzeichnenden Schule innerhalb der Soziologie, und auch anhand seiner Arbeiten lasst sich keine direkte Tradition festmachen. Die Auffassungen uber ihn sind daher so kontrovers wie nur irgend moglich. Er galt als der' Soziologe, der in geschliffenen Satzen - manchmal komisch, manchmal zynisch - ganz ohne theoretic talk' Romane schreibe. Und auch wenn es paradox erscheint: sein popularer Stil fuhrte und fuhrt eher dazu, seine Bucher zu konsumieren' anstatt sich intensiv mit ihren Inhalten zu befassen und hinter den kuriosen Details die Komplexitat seines Forschungsprogramms zu entdecken. Daher halten viele Leser sein Werk fur abgehackt und auch vulgar. Abgehackt und unzusammenhangend, weil Goffmans Bucher nicht den ublichen formellen Anforderungen an gelehrte Publikationen entsprechen, und vulgar, weil sie sich mit Dingen beschaftigen, uber die man - nach allgemeinem Ermessen - nicht spricht und schon gar nicht in der unempfindlichen Art und Weise, wie Goffman dies tut. Goffmans Reputation, so jedenfalls erlauterte es Collins, ruhre vornehmlich von einer popularistic audience', die ihn bejubele, weil er sage, was andere sich nicht trauen - was aber trotzdem gesagt werden musse. Wahrend ihm schon zu Lebzeiten eine ausnehmend grosse Reputation in der Philosophie, bei den Anthropologen, bei Sprachwissenschaftlern, Psychiatern und Politikwissenschaftlern zu attestieren ist, haben ihn seine wissenschaftlichen Zeitgenossen, die sich dem strengen systematischen Denken verschrieben hatten, mehr oder weniger geschnitten. Um die Waage zu halten muss aber auch gesagt werden, dass es Goffman dem soziologischen Establishment schwer gemacht hat, ihn zu mogen - so versuchte er sich eher de
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Zur Aktualität von Erving Goffman

Author: Michael Dellwing

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531192612

Category: Social Science

Page: 233

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Erving Goffmans zeitlose Klassiker liefern eine unprätentiöse, alltagsnahe und hinterlistige Soziologie: Er holt seine Leser an ihrer Alltagserfahrung ab, verfremdet diese langsam und führt sie so zu Grundeinsichten der Disziplin: Er zeigt an leicht nachvollziehbaren Szenen der face to face-Interaktion, wie bemerkenswert das scheinbar Unbemerkenswerte ist. Es geht Goffman um Erkenntnis der Tänze, Spiele, Rituale, Darstellungen - wie auch immer man es nennen mag - in denen wir uns in Interaktionen aufeinander beziehen und eine gemeinsame Realität sichern. Das geschieht immer im Wissen, dass diese Realität delikat und zerbrechlich ist und es an uns und unserer Handlung in Situationen liegt, sie zu sichern, Gesichter zu schützen und Stabilität zu leisten. Goffman legt das Skalpell an diese kleinen, unscheinbaren Interaktionen an und deckt so auf, welche Leistung und welcher Aufwand hinter dem steckt, was wir für selbstverständlich halten: was für ein kleines Wunder Alltagsinteraktion sein kann.
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Interaction Ritual

Essays in Face-to-Face Behavior

Author: Erving Goffman

Publisher: Routledge

ISBN: 1351512072

Category: Psychology

Page: 280

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"Not then, men and their moments. Rather, moment and their men," writes Erving Goffman in the introduction to his groundbreaking 1967 Interaction Ritual, a study of face-to-face interaction in natural settings, that class of events which occurs during co-presence and by virtue of co-presence. The ultimate behavioral materials are the glances, gestures, positionings, and verbal statements that people continuously feed into situations, whether intended or not. A sociology of occasions is here advocated. Social organization is the central theme, but what is organized is the co-mingling of persons and the temporary interactional enterprises that can arise therefrom. A normatively stabilized structure is at issue, a "social gathering," but this is a shifting entity, necessarily evanescent, created by arrivals and killed by departures. The major section of the book is the essay "Where the Action Is," drawing on Goffman's last major ethnographic project observation of Nevada casinos. Tom Burns says of Goffman's work "The eleven books form a singularly compact body of writing. All his published work was devoted to topics and themes which were closely connected, and the methodology, angles of approach and of course style of writing remained characteristically his own throughout. Interaction Ritual in particular is an interesting account of daily social interaction viewed with a new perspective for the logic of our behavior in such ordinary circumstances as entering a crowded elevator or bus." In his new introduction, Joel Best considers Goffman's work in toto and places Interaction Ritual in that total context as one of Goffman's pivotal works: "His subject matter was unique. In sharp contrast to the natural tendency of many scholars to tackle big, important topics, Goffman was a minimalist, working on a small scale, and concentrating on the most mundane, ordinary social contacts, on everyday life.'"
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Erving Goffmans Theorie der Selbstdarstellung - Vorderbühne und Hinterbühne beim Frauenarzt

Author: Nina Traxler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638229661

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 21

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 2, Universität Wien (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Kommunikation unter Anwesenden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hauptziel dieser Arbeit soll eine knappe Darstellung des dramaturgischen Ansatzes von Erving Goffman sein. Darauf aufbauend wird anhand eines Beispiels gezeigt werden, wie sein Modell zur Analyse von sozialen Situationen eingesetzt werden kann. Dabei wird auch (zwar relativ unsystematisch) versucht werden, den systemtheoretischen Ansatz Niklas Luhmanns als Ergänzung und Kontrastfolie heranzuziehen. Erving Goffman präsentierte seinen dramaturgischen Ansatz mit Theorie der Vorderund Hinterbühnen erstmals 1959 in dem Buch „The Presentation of Self in Everyday Life“ und Goffman steht theoretisch verankert zwischen dem symbolischen Interaktionismus und der Ethnomethodologie 1.Er bezeichnet seine Ansatz selbst als Soziologie der Gelegenheiten 2 Grundthese seines dramaturgischen Ansatzes ist die, dass wir alle Rollen auf Bühnen spielen. Deshalb beantwortet er die Frage nach dem Funktionieren der Gesellschaft so: „Die soziale Welt ist eine Bühne, eine komplizierte Bühne sogar, mit Publikum, Darstellern und Außenseitern, mit Zuschauerraum und Kulissen, und mit manchen Eigentümlichkeiten, die dann das Schauspiel dann doch nicht kennt.“3 1 Vgl.: Richter Rudolf:Verstehende Soziologie, 2002, S. 83 2 vgl.: Erving Goffman: Interaktionsrituale, S. 8, 3 Dahrendorf Ralf: Vorwort in Wir alle spielen Theater, 2003
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Zu Erving Goffmans Werk "Stigma". Der Umgang des Individuums mit seinem Stigma in der Interaktion mit 'Normalen'

Author: Malko Ebers

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638194027

Category: Social Science

Page: 22

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Konstanz (FB Geschichte und Soziologie), Veranstaltung: Klassiker der Soziologie Erving Goffman, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Grundthema, das die meisten Arbeiten des amerikanischen Soziologen Erving Goffman durchzieht ist „jener Handlungsbereich, der durch Interaktionen von Angesicht zu Angesicht erzeugt wird“ (Hettlage 1991:29 nach Goffman). Eine Variation dieser Thematik behandelt Goffman in seinem 1963 in Berkeley geschriebenen Werk "Stigma. Notes on the Management of Spoiled Identity". Hierin befasst sich Goffman „mit der Frage ”gemischter Kontakte“ - mit den Momenten, wenn Stigmatisierte und Normale in der gleichen ”sozialen Situation“ sind, das heißt, in gegenseitiger, unmittelbarer physischer Gegenwart“ (Goffman 1967:22). Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es den Umgang des Individuums mit seinem Stigma, sein „Stigma-Management“ (ebd.:68) in der Interaktion mit Normalen herauszuarbeiten. Schwerpunkt ist hierbei das spannungsgeladene Verhältnis zwischen individuellen Handlungsoptionen und deterministischer sozialer Struktur, also dem Handlungen beschränkenden Kontext. Nach einer Einführung in die spezielle Begriffswelt Goffmans stelle ich die Normwelt der Stigmatisierten vor und die verschiedenen Außenanforderungen an eine stigmatisierte Person, darüber hinaus sollen die dadurch hervorgerufenen Widersprüche in der Selbsterfahrung des Individuums aufgezeigt werden. An eine Darstellung der Einwirkungen auf das stigmatisierte Individuum und seine Identität schließt sich im zweiten Teil eine Darstellung der Handlungsoptionen des Individuums in sozialer Interaktion an.
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Stigma

Notes on the Management of Spoiled Identity

Author: Erving Goffman

Publisher: Simon and Schuster

ISBN: 9781439188330

Category: Psychology

Page: 168

View: 4269

From the author of The Presentation of Self in Everyday Life, Stigma is analyzes a person’s feelings about himself and his relationship to people whom society calls “normal.” Stigma is an illuminating excursion into the situation of persons who are unable to conform to standards that society calls normal. Disqualified from full social acceptance, they are stigmatized individuals. Physically deformed people, ex-mental patients, drug addicts, prostitutes, or those ostracized for other reasons must constantly strive to adjust to their precarious social identities. Their image of themselves must daily confront and be affronted by the image which others reflect back to them. Drawing extensively on autobiographies and case studies, sociologist Erving Goffman analyzes the stigmatized person’s feelings about himself and his relationship to “normals” He explores the variety of strategies stigmatized individuals employ to deal with the rejection of others, and the complex sorts of information about themselves they project. In Stigma the interplay of alternatives the stigmatized individual must face every day is brilliantly examined by one of America’s leading social analysts.
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Zu: Erving Goffman - Stigma

Der Umgang des Individuums mit seinem Stigma (Stigma-Management) in der Interaktion mit Normalen

Author: Malko Ebers

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638643158

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Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universitat Konstanz (FB Geschichte und Soziologie), Veranstaltung: Klassiker der Soziologie Erving Goffman, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Schwerpunkt der Arbeit ist das Werk Erving Goffmans Stigma. Behandelt wird insbesondere die soziale Interaktion zwischen Stigmatisierten und Normalen, sowie die Auswirkung auf die Identitat der Akteure., Abstract: Das Grundthema, das die meisten Arbeiten des amerikanischen Soziologen Erving Goffman durchzieht ist jener Handlungsbereich, der durch Interaktionen von Angesicht zu Angesicht erzeugt wird" (Hettlage 1991:29 nach Goffman). Eine Variation dieser Thematik behandelt Goffman in seinem 1963 in Berkeley geschriebenen Werk "Stigma. Notes on the Management of Spoiled Identity." Hierin befasst sich Goffman mit der Frage >gemischter Kontaktesozialen Situation
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Behavior in Public Places

Author: Erving Goffman

Publisher: Simon and Schuster

ISBN: 9781439108697

Category: Social Science

Page: 248

View: 2218

Erving Goffman effectively extends his argument in favor of a diagnosis of deviant behavior which takes account of the whole social situation.
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Forms of Talk

Author: Erving Goffman

Publisher: University of Pennsylvania Press

ISBN: 9780812211122

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 335

View: 6935

This book brings together five of Goffman's seminal essays: "Replies and Responses," "Response Cries," "Footing," "The Lecture," and "Radio Talk."
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Rede-Weisen

Formen der Kommunikation in sozialen Situationen

Author: Erving Goffman

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Interpersonal communication

Page: 275

View: 3689

Der Band versammelt Aufsätze, in denen sich Goffman mit verschiedenen Aspekten der Kommunikation auseinandersetzt. Er tut dies in der ihm eigenen, höchst originellen und geistvollen Weise - vor allem aber analytisch folgenreich. Genau genommen handelt es sich um eine Fortführung und Ausarbeitung desjenigen Ansatzes, mit dem seine Rahmenanalyse endet. Goffman wendet sich hier dem Sprechen in alltäglichen Situationen zu. Seine besondere Beachtung nonverbaler Aspekte macht deutlich, dass Sprechen immer Teil einer sozialen Situation ist, was bei der Analyse von Kommunikation nicht außer Acht gelassen werden darf. Das Buch richtet sich an alle, die sich mit Sprache, Interaktion und sozialen Situationen beschäftigen - vor allem in der Soziologie, der Linguistik und der Ethnologie. Erving Goffman (1922-1982) lehrte an der Universität von Pennsylvania Anthropologie und Soziologie und ist inzwischen ein Klassiker der Soziologie der sich mit anthropologischen, sozialpsychologischen und psychiatrischen Problemen des sozialen, insbesondere sozial abweichenden Verhaltens beschäftigte. Goffmans Arbeiten wie "Wir alle spielen Theater", "Rahmenanalyse" oder "Geschlecht und Werbung" wurden von allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen rezipiert.
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Relations in Public

Author: Erving Goffman

Publisher: Transaction Publishers

ISBN: 141284519X

Category: Psychology

Page: 396

View: 9168

Until recently, to be in a "public place" meant to feel safe. That has changed, especially in cities. Urban dwellers sense the need to quickly react to gestural cues from persons in their immediate presence in order to establish their relationship to each other. Through this communication they hope to detect potential danger before it is too late for self-defense or flight. The ability to read accurately the "informing signs" by which strangers indicate their relationship to one another in public or semi-public places without speaking, has become as important as understanding the official written and spoken language of the country. In Relations in Public, Erving Goff man provides a grammar of the unspoken language used in public places. He shows that the way strangers relate in public is part of a design by which friends and acquaintances manage their relationship in the presence of bystanders. He argues that, taken together, this forms part of a new domain of inquiry into the rules for co-mingling, or public order. Most people give little thought to how elaborate and complex our everyday behavior in public actually is. For example, we adhere to the rules of pedestrian traffic on a busy thoroughfare, accept the usual ways of acting in a crowded elevator or subway car, grasp the delicate nuances of conversational behavior, and respond to the rich vocabulary of body gestures. We behave differently at weddings, at meals, in crowds, in couples, and when alone. Such everyday behavior, though generally below the level of awareness, embodies unspoken codes of social understandings necessary for the orderly conduct of society.
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Erving Goffman

Author: Tom Burns

Publisher: Routledge

ISBN: 1134921373

Category: Social Science

Page: 400

View: 411

Decades after his death, the figure of Erving Goffman (1922-82) continues to fascinate. Perhaps the best-known sociologist of the second half of the twentieth century, Goffman was an unquestionably significant thinker whose reputation extended well beyond his parent discipline. A host of concepts irrevocably linked to Goffman's name - such as 'presentation of self', 'total institutions', 'stigma', 'impression management' and 'passing' - are now staples in a wide range of academic discourses and are slipping into common usage. Goffman's writings uncover a previously unnoticed pattern in the minutiae of everyday interaction. Readers are often shocked when they recognize themselves in his shrewd analyses of errors and common predicaments. This superb study, written by one of the most respected sociologists at work today, is an indispensible guide to the sociology of Erving Goffman. This book offers a compact guide to Goffman’s key ideas and the debates they have engendered, and incorporates understandings generated by recent Goffman scholarship.
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Rollentheorie und Erving Goffman

Author: N.A

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638316483

Category: Social Science

Page: 13

View: 2700

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 5.5 (Schweiz), Universität St. Gallen (Geschichte), Veranstaltung: Soziologie der Kommunikation, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Soziologie ist die Untersuchung des gesellschaftlichen Lebens der Menschen, von Gruppen und Gesellschaften“ (Giddens, 1999, S.2). Dieser Definition zufolge untersuchen Soziologen zwischenmenschliches Handeln und das Agieren Einzelner in Gruppen. Diese Seminararbeit soll ebenfalls menschlichen Handelns untersuchen, insbesondere unter dem Aspekt der sozialen Rolle und der sozialen Position. Grundlage der Arbeit ist die Formel „Wir alle spielen Theater“. Ihren Ursprung hat sie in der Übersetzung eines Buches von Erving Goffman. In einem Skriptum-Text wird sie dann später auch verwendet als Kapitelüberschrift für die Rollentheorie der Arbeitsgruppe Soziologie. Hier ist fraglich, ob beide Theorien dasselbe meinen, wie dieselbe Überschrift anklingen lässt. Die Seminararbeit soll die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Rollentheorie, wie sie die Arbeitsgruppe Soziologie 1978 erarbeitet hat, und dem Ansatz von Erving Goffman aufzeigen und die Werke somit vergleichen. Dem eigentlichen Vergleich wird jeweils eine Zusammenfassung der Theorie vorangestellt, um die Ansichten festzuhalten. Dem Leser soll so erst jede Theorie alleine näher gebracht werden, damit er ihren Inhalt und die Hauptaussagen versteht. Daraufhin wird die Arbeit den Vergleich der beiden Theorien aufzeigen, wobei erst auf die Gemeinsamkeiten und anschliessend auf die Unterschiede eingegangen wird. Schliesslich werden in der Conclusio die Hauptaussagen über den Vergleich beider Theorien zusammengefasst und daraus folgend ein Fazit gezogen.
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Erving Goffman

Author: Greg Smith

Publisher: Routledge

ISBN: 1134252668

Category: Social Science

Page: 160

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Decades after his death, the figure of Erving Goffman (1922–82) continues to fascinate. Perhaps the best-known sociologist of the second half of the twentieth century, Goffman was an unquestionably significant thinker whose reputation extended well beyond his parent discipline. A host of concepts irrevocably linked to Goffman's name – such as 'presentation of self', 'total institutions', 'stigma', 'impression management' and 'passing' – are now staples in a wide range of academic discourses and are slipping into common usage. Goffman's writings uncover a previously unnoticed pattern and order in the minutiae of everyday interaction. Readers are often shocked when they recognize themselves in his shrewd analyses of errors, awkwardness and common predicaments. Greg Smith's book traces the emergence of Goffman as a sociological virtuoso, and offers a compact guide both to his sociology and to the criticisms and debates it has stimulated.
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Die analytischen Begrifflichkeiten Erving Goffmans zu den Rollen hearer und speaker

Der Versuch einer Darstellung des Zusammenhangs von frame und footing

Author: Sonja Vornberger

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 364027895X

Category: Social Science

Page: 21

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, Universität Konstanz, Veranstaltung: Hauptseminar: Narration, Generation, Intention, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit handelt von der soziolinguistischen Terminologie Erving Goffmans, die er in Frame Analysis, besonders in dem Kapitel The Frame Analysis of Talk (Goffman 1986) und in Footing aus Forms of Talk (Goffman 1981, S. 124-159) entwickelt. Wie sein Begriff des footing mit dem des frame gekoppelt ist (Goffman 1981, S. 128), knüpfen auch die weiteren Begriffe des erstmals 1979 veröffentlichten Aufsatzes Footing an jene des vorher 1974 erschienenen Frame Analysis an (Knoblauch / Leuenberger / Schnettler 2005, S. 15), wie er auch selbst implizit anmerkt (Goffman 1981, S. 128). Der Schwerpunkt dieses Aufsatzes liegt dabei auf den analytischen Aufspaltungen, welchen er den speaker und den - beziehungsweise die - hearer unterzieht: source, principle, animator, author, adressing self, self-as-protagonist, official and adventitious participant, adressend and unadressed recipient, bystander, embedded figure, etc.
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Interaktionsrituale nach Erving Goffman. Zu Ehrerbietung und Benehmen

Author: Iris Baumgärtel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363822872X

Category: Social Science

Page: 25

View: 4936

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Konstanz (Fachbereich Soziologie und Geschichte), Veranstaltung: Erving Goffman, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Untertitel Goffmans Buches "Interaktionsrituale - Über Verhalten in direkter Kommunikation" gibt Aufschluss über den eigentlichen Untersuchungsgegenstand: das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen und der Platz des Einzelnen in der Gemeinschaft, kurz: „the interaction order“. Individueller Identität und Gesellschaft bzw. die Frage nach den gesellschaftlichen Bedingungen zur Bildung von sozialer Identität ist Kernpunkt der Soziologie Erving Goffmans. Er betrachtet Identität als „das Resultat eines prinzipiell unlösbaren Dauerkonflikts zwischen menschlichen Individuen und dem ihr Leben regulierenden Institutionen.“ Das Aufeinandertreffen von Menschen in verschiedenen Situationen ist die Basis der Interaktion. Jedoch geht es hier nicht um individuelle Verhaltensmuster, die in der Persönlichkeit jedes Einzelnen verankert sind, sondern um die normative Struktur, die das zwischenmenschliche Verhalten regelt. Goffman betont, dass sein Interesse den „syntaktischen Beziehungen zwischen den Handlungen verschiedener gleichzeitig anwesender Personen“ , als der Psychologie dieser Personen gilt. Hierbei muss man sich natürlich ebenso mit der Frage beschäftigen, welche grundlegenden Eigenschaften ein handelnder Mensch haben muss, damit die interaktive Ordnung überhaupt funktioniert. Goffman bezeichnet diese Vorgehensweise, Situationen menschlichen Handelns zu untersuchen, als „Soziologie der Gelegenheiten“. Handlungen unterliegen einem Muster, das bewusst oder unbewusst von jedem der Beteiligten verfolgt wird: Die Beurteilung der jeweiligen Situation, die Einschätzung des Gegenübers bzw. der anderen beteiligten Personen und die Selbstdarstellung, meist mit dem Ziel, sich selbst ins beste Licht zu rücken. Während der Interaktion sieht sich der Einzelne der Aufgabe gegenüber, aus seinem verfügbaren Handlungsspielraum die angemessene Aktion herauszufiltern und auch auf zum Teil konträre Anforderungen passend zu agieren. Die Arbeit beschäftigt sich nun mit Verhaltensregeln, insbesondere der Ehrerbietung und dem Benehmen, welchen Goffman ein eigenes Kapitel in seinen Interaktionsritualen widmet. Seinen Ausführungen liegt eine Beobachtungsstudie in einer psychiatrischen Klinik zu Grunde.
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Erving Goffman: "Interaktionsrituale"

Ehrerbietung und Benehmen

Author: Iris Baumgärtel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638645770

Category:

Page: 60

View: 5667

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universitat Konstanz (Fachbereich Soziologie und Geschichte), Veranstaltung: Erving Goffman, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Der Untertitel Goffmans Buches Interaktionsrituale - Uber Verhalten in direkter Kommunikation, welches die Grundlage dieser Arbeit bildet, gibt Aufschluss uber den eigentlichen Untersuchungsgegenstand: das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen und der Platz des Einzelnen in der Gemeinschaft, kurz, 'the interaction order'. Die folgende Arbeit beschaftigt sich nun mit Verhaltensregeln, insbesondere der Ehrerbietung und dem Benehmen., Abstract: Der Untertitel Goffmans Buches "Interaktionsrituale - Uber Verhalten in direkter Kommunikation" gibt Aufschluss uber den eigentlichen Untersuchungsgegenstand: das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen und der Platz des Einzelnen in der Gemeinschaft, kurz: the interaction order." Individueller Identitat und Gesellschaft bzw. die Frage nach den gesellschaftlichen Bedingungen zur Bildung von sozialer Identitat ist Kernpunkt der Soziologie Erving Goffmans. Er betrachtet Identitat als das Resultat eines prinzipiell unlosbaren Dauerkonflikts zwischen menschlichen Individuen und dem ihr Leben regulierenden Institutionen." Das Aufeinandertreffen von Menschen in verschiedenen Situationen ist die Basis der Interaktion. Jedoch geht es hier nicht um individuelle Verhaltensmuster, die in der Personlichkeit jedes Einzelnen verankert sind, sondern um die normative Struktur, die das zwischenmenschliche Verhalten regelt. Goffman betont, dass sein Interesse den syntaktischen Beziehungen zwischen den Handlungen verschiedener gleichzeitig anwesender Personen," als der Psychologie dieser Personen gilt. Hierbei muss man sich naturlich ebenso mit der Frage beschaftigen, welche grundlegenden Eigenschaften ein handelnder Mensch haben muss, damit die i
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Erving Goffman - "Interaction order"

Author: Markus Mikikis

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638654885

Category:

Page: 72

View: 877

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,3, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Institut fur Soziologie), 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: -, Abstract: Erving Goffman gehort heute zu den popularsten und meist gelesenen Soziologen unserer Zeit. Seine Bucher wurden in zahlreiche Sprachen ubersetzt, und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet (vgl. Hettlage/Lenz 1991:25). Goffmans Interesse galt nicht dem Entwurf einer umfassenden makrosoziologischen Theorie, sondern vielmehr dem kleinraumigen Bereich der face-to-face-Interaktion, und somit dem Mikrokosmos (vgl. Hettlage/Lenz 1991:8-9). Nicht zuletzt ging es ihm um die Etablierung des Themas face-to-face-Interaktion als einen eigenstandigen Forschungsgegenstand. Dennoch wird Goffman aus der Perspektive des soziologischen Wissenschaftsbetriebs auch heute noch haufig als Aussenseiter wahrgenommen, dessen gesamtes Forschungsprogramm und einzelnen Konzepte als kaum einheitlich und perspektivenreich betrachtet werden, und der den Zugang zu den Makro-Perspektiven seines Faches nie gefunden habe (vgl. Hettlage/Lenz 1991:9). Neben der Darstellung seines Forschungsprogramms mochte ich untersuchen, ob diese Einschatzung zutreffend ist, oder sein Beitrag fur die Entwicklung der Soziologie unterschatzt wird, was auf zahlreiche merkwurdige Details und Beispiele in seinen Werken, eines zu guten Stils" (Hettlage/Lenz 1991:9), stark variierenden Begriffsverwendungen und der Person Goffman an sich zuruck zu fuhren sein konnte. Zunachst werde ich die grundlegenden Lebensdaten Goffmans darstellen. Dann mochte ich einen ersten Einblick in Goffmans Forschungsprogramm ermoglichen, indem ich eine Ubersicht uber die wesentlichen Inhalte erstelle. Eine Beschreibung seiner wissenschaftlichen Vorgehensweise wird nutzlich sein, um die erwahnten Details und Beispiele, im Rahmen der Untersuchung von face-to-face-Interaktionen, als zweck
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Erving Goffman - "Der dramaturgische Ansatz" und die Analyse totaler Institutionen

Author: Tom Seidel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638768732

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Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,7, Technische Universitat Chemnitz (Soziologie), Veranstaltung: Neuere Theorien, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Vom Dozenten bemangelte Formulierungen wurden korrigiert., Abstract: Einer der bekanntesten neueren Soziologen ist Erving Goffman (1922 - 1982). Diese Hausarbeit bezieht sich auf Goffmans Werke Wir allen spielen Theater" (1998) und Asyle" (1973). Dabei werden die wichtigsten Aspekte der Interaktion aus seinem "dramaturgischen Ansatz" beschrieben und erlautert. Im Anschluss folgt eine Beschreibung und Erlauterung totaler Institutionen, so wie des Verhaltens von Insassen und Mitgliedern dieser Institutionen. Den Abschluss dieser Arbeitet bildet eine ansatzweise Betrachtung einer empirischen Studie mithilfe Goffmanns Analysen"
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