Doing Gender und Feeling Gender im Sportunterricht

Eine leibphänomenologische Ethnografie des spielerischen Zweikämpfens

Author: Florian Hartnack

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3847007742

Category: Sports & Recreation

Page: 296

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Im Kontext des koedukativen Sportunterrichts werden dem Kämpfen, Ringen und Raufen vielfältige Wirkweisen zum Abbau von Geschlechterstereotypen zugeschrieben. Zur Überprüfung derartiger Zuschreibungen wurden im Rahmen der Studie an verschiedenen Schulstufen Unterrichtseinheiten zum Kämpfen teilnehmend begleitet. Eine Besonderheit des neophänomenologischen Ansatzes bildet dabei die Berücksichtigung von Leib und Körper, womit über die aktive Teilnahme am Sportunterricht das Spüren der Geschlechtlichkeit nachvollzogen werden soll. Herausgearbeitet wurde ein Kernmodell leiblicher Praktiken, das detailliert den geschlechtertypisierenden spielerisch-kämpferischen Bewegungsvollzug von Kindern beschreibt. In the context of coeducational sport lessons, fighting, wrestling and scuffling are allotted various modes of action to reduce gender stereotypes. For a first empirical review of such attributions, teaching units in fighting are accompanied in several school classes. A special feature of the neo-phenomenological study is the consideration of the in a philosophical understanding subjectively felt body and the objective body, whereby through the active participation in sport lessons the sense of gender is supposed to understand. A qualitatively elaborated core model of gender-specific physical practices describes in detail the gender-typing playful-combative movement of children.
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Doing Gender im Sportunterricht

Author: Tobias Zapf

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 365668250X

Category: Social Science

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialstrukturanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch zu Beginn des 21. Jhd. ist das Thema Gleichberechtigung und Chancengleichheit in Bezug auf Männer und Frauen immer noch aktuell, auch wenn es nicht permanent in den Medien zu finden ist. Seit dem Frauenwahlrecht 1918 arbeitet die Politik mit unterschiedlichem Engagement daran, beide Geschlechter gleichzustellen. Der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen und jeder politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereich, und damit auch die Schule, muss an diesem Ziel arbeiten. Ausgehend von der Definition Doing Gender werde ich kurz die bisherige Entwicklung der Gleichberechtigungspolitik bzw. der Chancengleichheit aufzeigen und verdeutlichen, welche Konsequenzen sich daraus für die Schulpolitik ergeben. Darauffolgend wird die Realität des Sportunterrichtes umrissen und gezeigt, welche Faktoren Doing Gender begünstigen. Die sich daraus ergebenen negativen Konsequenzen werden an dem Verhalten der Schülerinnen und Schüler verdeutlicht. Um eine qualitative Verbesserung des Unterrichts zu bewirken, die beiden Geschlechtern gerecht wird und damit gegendert ist, muss man sowohl dieGenderkompetenzen der Lehrkräfte als auch die internen und externen Rahmenbedingungen näher betrachten und Konsequenzen daraus ziehen. In meiner Ausarbeitung beziehe ich mich vor allen Dingen auf den Artikel von Dr. Elke Gramespacher „Doing Gender im Schulsport“ und ihren Ausführungen „Geschlechtsbezogene Prozesse im Fach Sport“ in dem Workshop „Geschlechtersensible Ansätze in der Schule“ (2009). Damit untersucht werden kann, wie eine geschlechtsbezogene Qualität die Realität des Schulsports beeinflusst und an welchen Stellen sich im Sportunterricht Gendering Prozesse zeigen, entwickelte Gramespacher eine Studie, die diese Frage beantworten soll. 318 Lehrer aus verschiedenen Schulformen Baden-Württembergs wurden dazu befragt. Es bleibt jedoch die Frage, ob der Leistungsgedanke in Hinblick auf Können und sportlichen Fähigkeiten aus dem Sportunterricht wirklich fast wegzudenken bzw. im Vergleich zu sozialen Kompetenzen, die dann ja stärker an Gewicht zunehmen müssten, zu minimieren ist. Diese von mir im Workshop gestellte Frage wird im Anschluss beantwortet und anhand von Beispielen verdeutlicht. Zum Abschluss findet eine Reflexion der Ausführungen Gramespacher statt.
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Grundlagen der Sportdidaktik - Koedukation im Sportunterricht

Author: Anne Toenjes

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638066614

Category: Sports & Recreation

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: keine, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort Seite 3 2 Claudia Kugelmann Seite 4 3 Der Prozess des „doing gender“ oder Seite 5 4 Geschlechterverhältnisse heute Seite 8 5 Sportunterricht und Sozialisation Seite 9 6 Geschlechtssensibel unterrichten Seite 10 7 Reflexiver koedukativer Sportunterricht Seite 13 Literaturverzeichnis Seite 14 Vorwort Die Frage der Koedukation (das gemeinsame Unterrichten von Jungen und Mädchen) im Sportunterricht beherrscht die didaktische Diskussion seit den 70er Jahren. Zu Beginn standen die Forderungen nach einer Emanzipation der Mädchen und Frauen im Vordergrund, welche ein gleiches Sportangebot und ein gleichzeitiges Unterrichten von Mädchen und Jungen beinhaltete. Durch die feministische Unterrichtsforschung wurden im Unterrichtsalltag Probleme bezüglich einer Benachteiligung von Mädchen im Sportunterricht aufgedeckt. In den 80er Jahren führten Überlegungen bezüglich einer unterschiedlichen Geschlechtsrollenkultur von Mädchen und Jungen dazu, den koedukativen Sportunterricht, der sich nach wie vor an den Werten und Normen eines „männlichen“ Sportkonzepts orientierte, unter dem Aspekt der Mädchenparteilichkeit zu betrachten. Dabei wurde auch eine zeitweise Trennung von Mädchen und Jungen im Sportunterricht befürwortet, um den Bedürfnissen von Mädchen gerecht zu werden. Ansätze eines „reflektierten“ koedukativen Sportunterrichts bestimmen die gegenwärtige Diskussion. Eine führende Rolle in dieser Diskussion hat Claudia Kugelmann. Im Folgenden setzen wir uns schwerpunktmäßig mit ihren Text „Geschlechtssensibel unterrichten – eine sportdidaktische Herausforderung“ auseinander und betrachten das Thema Koedukation, speziell die reflexive Koedukation, aus der Sicht Kugelmanns.
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Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge

Jahrgang 57 (2016) Heft 1

Author: Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig

Publisher: Lehmanns Media

ISBN: 3865419690

Category: Sports & Recreation

Page: 230

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Die Reihe ist das Publikationsorgan der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig zur Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Arbeitsergebnisse aus Lehre, Forschung und Wissenschaftsentwicklung. Mit zwei Heften im Jahr und einer Beiheftereihe, die unter dem Titel Sport und Wissenschaft erscheint, trägt die Fakultät zur nationalen und internationalen sportwissenschaftlichen Diskussion bei. Veröffentlicht werden Beiträge aus dem gesamten Spektrum der sportwissenschaftlichen Teildisziplinen mit dem Anliegen, im jeweiligen Gebiet den Sachstand in Lehre und Forschung zu dokumentieren und weiter zu entwickeln. In der Zeitschrift werden empirische Forschungsbeiträge, theoretische Überblickartikel und wissenschaftliche Mitteilungen veröffentlicht. Der Leser findet ebenfalls Buchrezensionen und Berichte über wissenschaftliche Veranstaltungen. Offen ist die Zeitschrift auch für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den angrenzenden Disziplinen der Sportwissenschaft tätig sind. Dies soll den Charakter der Interdisziplinarität fördern.
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Zurück zu den Anfängen? - Eine qualitative Untersuchung zur Wiederentdeckung der Geschlechtertrennung im gegenwärtigen Sportunterricht

Koedukation oder Geschlechtertrennung im Sportunterricht

Author: Daniel Pater

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640160126

Category:

Page: 132

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Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sport - Sportpadagogik, Didaktik, Note: 1,3, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Sportwissenschaft ), 90 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Manner haben's schwer, nehmen's leicht Aussen hart und innen ganz weich Werden als Kind schon auf Mann geeicht Wann ist ein Mann ein Mann?" (Herbert Gronemeyer, 4630 Bochum, Manner) Der Refrain dieses deutschen Klassikers Manner von Herbert Gronemeyer konkretisiert in nur wenigen Zeilen das Dilemma einer geschlechtsspezifischen Sozialisation von Mannern und Frauen. Demnach entstehen Geschlechtsidentitaten nicht nach einem genetisch unveranderbaren Bauplan, sondern richten sich viel-mehr nach kulturellen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Die Ursachen offenkundiger Differenzen zwischen Mann und Frau sind mannigfaltig und nicht immer eindeutig zuzuordnen. Mit Sicherheit kann jedoch behauptet werden, dass die so genannte Primarsozialisation innerhalb der Familie und des Freundeskreises die jeweilige Auspragung einer besonders mannlichen bzw. weiblichen Geschlechtsidentitat unmittelbar beeinflusst. Eine Erklarung ist darin zu sehen, dass vorbildliches Verhaltensmuster von Eltern oder Freunden haufig imitiert werden, so dass eigene Einstellungen und Ansichten mit denen der Vorbilder korrelieren. Neben indoktrinierter Einstellungen und Verhaltensmuster aussert sich der Grad einer Geschlechtsidentitat oftmals uber die berufliche Tatigkeit, die Auswahl der Kleidung oder die jeweilige Freizeitaktivitat. Im Bereich des Sports existieren ebenfalls vereinzelte Disziplinen, die als besonders weiblich oder mannlich gelten und deren Ausubung unmittelbar zur geschlechtlichen Inszenierung eines Sportlers oder einer Sportlerin beitragen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern der ausserschulische Sport besonders ausgepragte und tradierte Geschlechtsidentitaten ausbildet und womoglich zu einer Verfremdung oder Distanzierung
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Arenen der Weiblichkeit

Frauen, Körper, Sport

Author: Melanie Behrens

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Sports for women

Page: 144

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Koedukation im Sportunterricht

Eine explorative Studie zur Genderkompetenz von Sportlehrkräften

Author: Anonym

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640336666

Category:

Page: 92

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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sport - Sportpadagogik, Didaktik, Note: sehr gut, Padagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Relevanz des Gegenstandbereiches Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wird mittlerweile in der Sportwissenschaft durch vielfaltige Sichtweisen begrundet. Sportunterricht kommt vor allem in der Primarstufe dem naturlichen Bewegungsdrang der Kinder nach und vermittelt nicht nur Fahigkeiten und Fertigkeiten in Bewegungsfeldern, sondern vielfaltige Kompetenzen (vgl. Scherer, 2008, S. 31). Vor allem letzteres wird auch in aktuellen Curriculaversionen betont. Hier wird der Gehalt des Sportunterrichts nicht nur als Bewegungserziehung in einem sportkulturellen Kontext, also einer Erziehung zum Sport, sondern auch als Mittel zur Personlichkeitsentwicklung und somit einer Erziehung im und durch Sport angesehen (vgl. ebd.). Der Erfolg dieses erziehenden Konzeptes und des gesamten Gegenstandsbereiches Bewegung, Spiel und Sport liegt im Wesentlichen in der Verantwortung der Lehrperson. Das Thema Gender weist im Zusammenhang eines koedukativen Sportunterrichts, wie er in der Primarstufe stattfindet, Uberlegungen hinsichtlich sportpsychologischer, sportsoziologischer und sportpadagogischer Bereiche auf. Mit dem Hintergrund einer zweigeschlechtlichen Sportkultur kommt es zwangslaufig auch im Sportunterricht zu Konfrontation mit geschlechterbezogenem Stereotypen und Rollenmustern (vgl. Giess-Stuber & Sobiech, 2006, S. 8). Dabei sind Madchen keinesfalls als das benachteiligte Geschlecht zu betrachten. Jungen, die in weiblichgepragten Bewegungsfeldern Interessen zeigen oder in jungengepragten Sportarten weniger erfolgreich sind, werden vermutlich noch starker mit Rollenklischees und Stereotypen konfrontiert. Die Ansatze dieser wissenschaftlichen Hausarbeit sollen deshalb keinesfalls eine feministische Sichtweise beleuchten, sondern stehen in emanzipatorischem Blickwinkel hinsichtlich eines gleichberechtigten koedukativ
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Koedukation im Sportunterricht

Eine explorative Studie zur Genderkompetenz von Sportlehrkräften

Author: N.A

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640336429

Category: Sports & Recreation

Page: 83

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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: sehr gut, Pädagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Relevanz des Gegenstandbereiches Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wird mittlerweile in der Sportwissenschaft durch vielfältige Sichtweisen begründet. Sportunterricht kommt vor allem in der Primarstufe dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder nach und vermittelt nicht nur Fähigkeiten und Fertigkeiten in Bewegungsfeldern, sondern vielfältige Kompetenzen (vgl. Scherer, 2008, S. 31). Vor allem letzteres wird auch in aktuellen Curriculaversionen betont. Hier wird der Gehalt des Sportunterrichts nicht nur als Bewegungserziehung in einem sportkulturellen Kontext, also einer Erziehung zum Sport, sondern auch als Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung und somit einer Erziehung im und durch Sport angesehen (vgl. ebd.). Der Erfolg dieses erziehenden Konzeptes und des gesamten Gegenstandsbereiches Bewegung, Spiel und Sport liegt im Wesentlichen in der Verantwortung der Lehrperson. Das Thema Gender weist im Zusammenhang eines koedukativen Sportunterrichts, wie er in der Primarstufe stattfindet, Überlegungen hinsichtlich sportpsychologischer, sportsoziologischer und sportpädagogischer Bereiche auf. Mit dem Hintergrund einer zweigeschlechtlichen Sportkultur kommt es zwangsläufig auch im Sportunterricht zu Konfrontation mit geschlechterbezogenem Stereotypen und Rollenmustern (vgl. Gieß-Stüber & Sobiech, 2006, S. 8). Dabei sind Mädchen keinesfalls als das benachteiligte Geschlecht zu betrachten. Jungen, die in weiblichgeprägten Bewegungsfeldern Interessen zeigen oder in jungengeprägten Sportarten weniger erfolgreich sind, werden vermutlich noch stärker mit Rollenklischees und Stereotypen konfrontiert. Die Ansätze dieser wissenschaftlichen Hausarbeit sollen deshalb keinesfalls eine feministische Sichtweise beleuchten, sondern stehen in emanzipatorischem Blickwinkel hinsichtlich eines gleichberechtigten koedukativen Sportunterrichts für beide Geschlechter. Doch was steckt hinter einer gleichberechtigten und chancengleichen koedukativen Unterrichtsgestaltung und Umsetzung im Sport? Eine faktische Chancengleichheit ist nach Dahmen dort gegeben, wo „Frauen und Männer ihre persönlichen Fähigkeiten und Interessen frei entwickeln können, ohne durch geschlechtsty-pische Rollenmuster oder sonstige Normen und Regelungen eingeschränkt zu werden“ (2006, S. 311). Um zu gewährleisten, dass Jungen und Mädchen diese Mög-lichkeiten eröffnet werden, bedarf es eines Sportunterrichts, der einen Rahmen schafft, um sportliche Stereotype abzubauen und freie Entfaltungen zu fördern.
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Sportethik

Theologische Grundlegung und exemplarische Ausführung

Author: Frank Martin Brunn

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 311034906X

Category: Religion

Page: 465

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Sports raise a host of ethical questions and problems. This study presents sports ethics using as its ethical model the dignity of man who is created in the image of God, and applies this model productively to ethical questions in sports. It includes exemplary discussions on contemporary issues, including doping, gender ratios, environmental protection, politicization, commercialization, and sports as a possible venue for ethical education.
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Geschlechtsspezifische Konnotationen im Fach Sport

Diversität in der Schule

Author: Svenja Strohmeier

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640616952

Category: Social Science

Page: 12

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialstrukturanalyse - Gender: Diversität in der Schule, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Sportunterricht nimmt im Stundenplan einer jeden Klasse seinen festen Platz ein – zumindest im Idealfall. Im Sportunterricht werden geschlechtsspezifische Unterschiede besonders deutlich, Leistungen werden differenziert und neue Erkenntnisse berücksichtigt. Wie kann heutzutage in Einstimmung mit den curricularen Vorgaben ein geschlechtssensibler Unterricht gestaltet werden? Sollte man überhaupt auf das Geschlecht Rücksicht nehmen? Die Frage nach Doing / Undoing Gender wird auch in dieser Hausarbeit gestellt. Wird vor allem den Mädchen und Frauen adäquate Partizipation im Sportunterricht eingeräumt? Oder beziehen sich die neuen Studien nur auf die Jungenförderung? Wenn ja, was stellt sich hierbei als Problem heraus? In dieser Hausarbeit soll besprochen werden, inwiefern das Geschlecht eine Rolle im schulischen Sportunterricht spielt, welche Vorgaben es für die Bewertung gibt, inwiefern Lehrer die Möglichkeit haben, sich zu diesem Thema fortzubilden, und was noch getan werden muss, damit Jungen und Mädchen gleichberechtigt behandelt werden können. Oder sollen sie das gar nicht? Wie kann man die Vielfalt von Gender in den Gruppen der Schulen wahrnehmen und im Sportunterricht pädagogisch mit diesen umgehen? Antworten auf diese Fragen werden im Folgenden gesucht.
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Sports Play

Author: Elfriede Jelinek,Penny Black

Publisher: Oberon Books

ISBN: 184943638X

Category: Drama

Page: 112

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First produced in 1998 at the famous Vienna Burgtheater, the remarkable and provocative Sports Play by Austrian playwright Elfriede Jelinek is a postdramatic theatrical exploration of the making, marketing and sale of the human body and of emotions in sport. It explores contemporary society’s obsession with fitness and body culture bringing into sharp focus our need to belong to a group, a team or a nation. Sport is seen as a form of war in peacetime
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Inklusion als Herausforderung, Aufgabe und Chance für den Schulsport

Author: Stefan Meier,Sebastian Ruin

Publisher: Logos Verlag Berlin GmbH

ISBN: 3832539263

Category:

Page: 225

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Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention ist Inklusion in aller Munde. Die Umstellung auf ein inklusives Schulsystem bewirkt zahlreiche strukturelle Veränderungen, die ein vielfaches Umdenken erfordern. So müssen sich Lehrkräfte in der Praxis künftig in zunehmend heterogenen Lerngruppen für neue Konzepte und Sichtweisen öffnen. Auch auf wissenschaftlicher Ebene wird eine Annäherung verschiedener Fachdiskurse zweifellos erforderlich. Diese Veränderungen sind auch für den Sportunterricht relevant. Sport ist aufgrund seiner Gegenständlichkeit ein Unterrichtsfach, an dem Diversität und Leistungsunterschiede über den Körper auf besondere Weise deutlich werden. An dieser Stelle bietet der pädagogische Auftrag eines erziehenden Sportunterrichts ohnehin gewinnbringende Ansatzpunkte. Insofern hält das Schulfach viel (Konflikt-)Potential bezüglich eines Umgangs mit Vielfalt bereit. Vor diesem Horizont liefert der sechste Band der Reihe Schulsportforschung einige konstruktive Beiträge für den Sportunterricht zum Umgang mit der Inklusionsthematik. Inklusion wird hierbei bewusst als Chance begriffen und es werden in diesem Sinne zunächst grundlegende Entwicklungspotentiale für Schule und Sportunterricht dargelegt. Darauf aufbauend ergänzt das Buch den Blick anhand empirischer Daten durch akteursspezifische Sichtweisen. Schließlich werden diese beiden Perspektiven zusammen geführt und im Sinne eines konstruktiven Ausblickes für den Schulsport genutzt.
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Doing Gender in der Schule. Die soziale Konstruktion von Geschlecht in der Schule anhand zweier Studien

Author: Michael Mühlbauer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656386110

Category: Social Science

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: In Schweden sorgte vor einiger Zeit eine Vorschule mit einem ganz besonderen Konzept für ein enormes Medieninteresse, welches sich auch bis nach Deutschland ausbreitete. So titelte die Zeit in ihrem Onlineauftritt „Sei, was du willst“ und beschreibt in einem Artikel die umstrittene Idee: „Egalia ist die umstrittenste Vorschule Schwedens. Ihr Ziel: Eine geschlechtsneutrale Erziehung. [...] Jedes Kind soll sich so entwickeln, wie es möchte, und sich nicht durch geschlechtsspezifische Stereotypisierungen in der Erziehung und die Erwartungen der Gesellschaft in eine bestimmte Rolle gedrängt fühlen.“ (Zeit Online GmbH (Hrsg.)). Das Konzept führte zu einem ausgedehnten Diskurs über die Möglichkeiten einer geschlechtsneutralen Erziehung, stieß jedoch ebenso auf große Ablehnung. Es stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang Kindern eine Geschlechtsidentität aufgezeigt werden soll. Dazu ist es interessant, einen Blick in die Schulen zu werfen und zu untersuchen, wie dort mit Geschlecht umgegangen wird. Dabei ist vor allem das Konzept des Doing Gender von besonderer Bedeutung und in vielerlei Hinsicht einer genaueren Forschung wert. Die zwei in dieser Arbeit dargestellten empirischen Studien behandeln genau dieses Konzept des Doing Gender und untersuchen, wie und ich welchem Ausmaß das Geschlecht in der Schule sozial konstruiert wird. Dazu dienen die Vorstellung von Doing Gender und dessen Bedeutung in der Jugend sowie eine kurze historische Rekonstruktion von Gleichstellung in der Bildung als Überblick, bevor im Hauptteil auf die Studien mit ausgewählten Beispielen eingegangen wird. Nach einem Vergleich der unterschiedlichen Forschungsarbeiten wird ein bündiges Fazit gezogen.
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Frauenfußball und die weibliche Sozialisation

Author: Inga Schiebener

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640995449

Category:

Page: 72

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Arbeit und (Frauen)Fussball - auf den ersten Blick scheint es hier schwer zu fallen, einen Zusammenhang herzustellen. Beide Disziplinen kommen allerdings nicht ohne Grundlagen der allgemeinen Padagogik aus (vgl. hier und im Folgenden Maier 2011). Weiterhin liegt ihnen eine theoretische Grundlage zugrunde, zum einen die Sozialarbeitswissenschaft und zum anderen die Sportwissenschaft. Gemeinsam ist ihnen aber auch der Ruckgriff auf Sozialwissenschaften, um gesellschaftliche Prozesse analysieren, verstehen und bewerten zu konnen (Maier 2011). Ziel dieser Arbeit ist es einen Zusammenhang zwischen Frauenfussball und der Sozialisation dieser Fussball spielenden Frauen herzustellen. Es wird danach gefragt, wie Frauen uberhaupt zum Fussball kommen, welche Rolle dieser Sport in ihrem Leben spielt und welche Auswirkungen er auf sie hat. Anschliessend wird versucht Sozialisationsprozesse, die durch den Frauenfussball moglicherweise ausgelost werden, auf die Soziale Arbeit zu ubertragen.. Dazu werden zunachst theoretische Grundlagen zu den Themen Sozialisation, insbesondere der geschlechtsspezifischen Sozialisation, sowie die Bedeutung von Sport fur die Sozialisation, erlautert. Anschliessend wird auf den Zusammenhang zwischen Frauenfussball und Sozialisation eingegangen, wobei zunachst ein kurzer Uberblick uber die Entwicklung des Frauenfussballs in Deutschland gegeben wird. Als Grundlage fur den Abschnitt zum Thema Frauenfussball und Sozialisation dient eine quantitative empirische Untersuchung von Melanie Rother aus dem Jahr 2004. Einige der Ergebnisse dieser Befragung werden hier wiedergegeben. Weiterhin dient sie als Grundlage fur die im Zusammenhang der hier vorliegenden Arbeit durchgefuhrten qualitativen empirischen Untersuchung, in Form von Interviews. Diese Interviews bauen zum Teil auf die quantit
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Sport and Physical Education in Germany

Author: Ken Hardman,Roland Naul

Publisher: Routledge

ISBN: 1135802912

Category: Education

Page: 256

View: 5084

Sport and physical education represent important components of German national life, from school and community participation, to elite, international level sport. This unique and comprehensive collection brings together material from leading German scholars to examine the role of sport and PE in Germany from a range of historical and contemporary perspectives. Key topics include: * sport and PE in pre-war, post war and re-unified Germany * sport and PE in schools * coach education * elite sport and sport science * women and sport * sport and recreation facilities. This book offers an illuminating insight into how sport and PE have helped to shape Germany. It represents fascinating reading for anyone with an interest in the history and sociology of sport, and those working in German studies.
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Feeling Gender

A Generational and Psychosocial Approach

Author: Harriet Bjerrum Nielsen

Publisher: Springer

ISBN: 1349950823

Category: Social Science

Page: 336

View: 1812

This book is open access under a CC BY 4.0 license. This book explores how feelings about gender have changed over three interrelated generations of women and men of different social classes during the twentieth century. The author explores the ways in which generational experiences are connected, what is continued, what triggers gradual or abrupt changes between generations - and between women and men within these generations. The book explores how new feelings of gender gradually change gender norms from within, and how they contribute to the incremental creation of new social practices.​​​ Nielsen suggests a new way of conducting psychosocial research that focuses on generational psychological patterns of gender identities and gendered subjectivities in times of change from a psychoanalytic perspective. Combining generational and longitudinal research, the book works with temporality as a theoretical as well as a methodological dimension. Theoretically it combines Raymond Williams' idea of "a structure of feeling" with the work of Eric Fromm, Hans Loewald, Nancy Chodorow and Jessica Benjamin.
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The construction of gender roles in peer groups

Author: Kristin Simon

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638369374

Category: Literary Collections

Page: 13

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Seminar paper from the year 2004 in the subject English Language and Literature Studies - Linguistics, grade: 1,3, Ernst Moritz Arndt University of Greifswald (Institut für Anglistik/Amerikanistik), course: Gender Linguistics, 9 entries in the bibliography, language: English, abstract: Same-sex peer groups are of vital importance for children’s development. There they learn gender appropriate behaviour and language. In my term paper I want to explain the nature and function of peer groups and examine the language that develops in same-sex and mixed-sex peer groups. The paper will focus mainly on same-sex peer groups, because they are the basis for the differences in the development of girls and boys. Therefore I organized my term paper the following way: Before I introduce the general concept of a peer group, I want to point out the importance of children for the reproduction of the social order in a particular society. I will also focus the attention on the linguistic significance of peer groups. After that I will sum up the different patterns of behaviour and communication of girls and boys in same-sex and mixed-sex peer groups, which I found in several papers on this topic. Then I will introduce the “Separate World Hypothesis”, which should, according to my thesis, explain the turned up differences. Furthermore I will try to demonstrate difficulties of the hypothesis and give other hypotheses opposing it. Finally I will point out problems which might come up during the study of peer groups.
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Wie kann das Ernährungsverhalten von Jungen und Mädchen im Volksschulalter positiv beeinflusst werden?

Author: Silvia Lackner

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640761561

Category: Psychology

Page: 44

View: 5004

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1, Medizinische Universität Graz (Gesundheits- und Pflegewissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Blick in ein Klassenzimmer einer österreichischen Volksschule verrät es: jedes 4. bis 5. Kind leidet bereits in jungen Jahren an einer massiven Essstörung. Wird dann noch der Blick in das Innere einer Jausenbox eines der Kinder gestattet, wird schnell klar, woher das Zuviel auf den Rippen kommen könnte. In diesem Zusammenhang drängt sich die Frage auf, wie es sein kann, dass trotz der ständigen Medienpräsenz des Themas „gesunde Ernährung“ das Übergewicht (Adipositas) sogar bei den Kleinen ein so großes Problem darstellt. Welche Faktoren beeinflussen das Ernährungsverhalten bzw. welche Faktoren müssen berücksichtigt werden, um eine tatsächliche Verhaltensänderung in Bereich der gesunden Ernährung herbei zu führen? Ein Praxisleitfaden am Ende der Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen, um die Komplexität des Themas nochmals zu verdeutlichen.
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Olympic Education

Author: Roland Naul

Publisher: Meyer & Meyer Verlag

ISBN: 1841262544

Category: Education

Page: 189

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Aimed at both teachers and students in schools and colleges, as well as instructors, coaches, and managers in youth sports, this book examines the 'Olympic ideal' in modern sports education.
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Sexual harassment and abuse in sport

international research and policy perspectives

Author: Celia Brackenridge,Kari Fasting

Publisher: Whiting & Birch Ltd.

ISBN: 9781861770400

Category: Law

Page: 171

View: 5300

"This work looks to increase awareness of sexual abuse in sports. Topics covered include the experiences of elite female athletes, sexual harassment of women in athletics as compared to the world of academia, the prevalence of sexual abuse in organized competitive sports in Australia, and defining appropriateness in coachathlete sexual relationships."
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