Die neuen Kriege

Author: Herfried Münkler

Publisher: Rowohlt Verlag GmbH

ISBN: 3644011214

Category: Political Science

Page: 288

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Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich. Er zeigt, wie mit dem Verschwinden von klassischen Schlachten und Frontlinien auch die Unterscheidung von Krieg und Frieden brüchig geworden ist, und erörtert, wie man den besonderen Gefahren begegnen kann, die von den neuen Kriegen ausgehen.
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Die Neuen Kriege

Eine Analyse aus den Perspektiven der klassischen Politikwissenschaft und der Systemtheorie

Author: Florian Meyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640233565

Category:

Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Soziologie), Veranstaltung: Risikoregime, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phanomen des Krieges hat seit dem Ende des Ost-West Konflikts eine Vielzahl von Einschatzungen zur Entwicklung gewaltsamer Konflikte, Krisen und Kriege zum Ende des 20. Jahrhunderts hervorgebracht. Zugleich wurde haufig versucht anhand dieser Beobachtungen Prognosen fur die zukunftige Analyse und Betrachtung gewaltsamer Konflikte abzuleiten. Dabei spielt neben eher klassischen politikwissenschaftlichen Kriegstheorien auch die soziologische Perspektive der Entwicklung von Kriegen, ihren Ursachen sowie ihrer sozialen Funktion, sofern vorhanden, eine wichtige Rolle. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen klassischen Konflikten und den neuen Kriegen," wie Munkler sie bezeichnet? Und wie lassen sich diese theoretisch fassen? Die vorliegende Arbeit mochte versuchen auf diese Fragen zu antworten, indem Sie zunachst die wesentlichen Unterschiede zwischen den klassischen zwischenstaatlichen Konflikten unter den symmetrischen Bedingungen der Vergangenheit und den so genannten Neuen Kriegen," die in einem Umfeld von Asymmetrien vorwiegend am Rande der Wohlstandszonen und in Landern der dritten Welt von zahlreichen staatlichen und parastaatlichen Akteuren gefuhrt werden, kurz skizziert, um anschliessend mit dem theoretischen Rahmen der Systemtheorie die Erscheinungsweisen moderner gewaltsamer Auseinandersetzungen zu untersuchen. In diesem Zusammenhang soll in die wesentlichen Eigenschaften und Definitionskriterien der Kriegssysteme eingefuhrt werden um anschliessend die besondere Form des von Matuszek formulierten amorphen Krieges zu beleuchten. In der abschliessenden Zusammenfassung sollen dann die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammengefuhrt und auf ihrer Basis ein Ausblick in d"
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„Die neuen Kriege" nach Mary Kaldor und Herfried Münkler. Kernaussagen und Kritiken

Author: Dennis Dikty,Stephan Mohr

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668259798

Category: Political Science

Page: 27

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Kriegs- und Enteignungsökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Kriege sind auf der Welt vielleicht schon genauso alt wie die Menschheit selbst. Schon zu Urzeiten kamen Menschen auf die Idee Streitigkeiten und Konflikte, beispielsweise um Nahrung, gewaltsam auszutragen. Damals waren es zwar keine Nationalstaaten, die gegeneinander kämpften, sondern Klans oder Sippen, und die Bewaffnung bestand damals aus Knüppeln, Speeren und Steinen und ist somit also nicht mit den heutigen Kriegstechnologien zu vergleichen. Aber die Idee des Krieges war damals auch schon bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Kriegstechnik mehrfach und ebenso ist es heute auch unmöglich alle Kriegsgründe zu benennen. Den Kriegen folgten auch häufig große politische Veränderungen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts und besonders kurz danach, begann in der Politikwissenschaft und auch in der breiten Öffentlichkeit in den westlich orientierten Ländern der Begriff der „Neuen Kriege“ populär zu werden. Genau um diesen Begriff, welcher besonders von Mary Kaldor und Herfried Münkler geprägt beziehungsweise erschaffen wurde, soll es in dieser Hausarbeit gehen. Im ersten Abschnitt unserer Hausarbeit versuchen wir daher, anhand der Thesen von Mary Kaldor und Herfried Münkler, herauszuarbeiten, was die „Neuen Kriege“ sind und wie diese sich gegebenenfalls von den „Alten Kriegen“ unterscheiden. Im Anschluss setzen wir uns mit verschiedenen Autoren wie Peter Strutynski, Volker Matthies, Klaus Schlichte, Klaus Jürgen Gantzel und der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung auseinander, die eine eigene Position zu den „Neuen Kriegen“ bezogen haben und stellen diese Ansichten den Theorien von Kaldor und Münkler gegenüber. Den letzten Abschnitt unserer Arbeit stellt die Zusammenfassung und das Fazit dar, in welchem wir anhand der vorher aufgezeigten Theorien von Kaldor und Münkler und ihren Kritikern unsere eigene Position herausarbeiten. In diesem Teil soll auch der Versuch unternommen werden, ob es sich bei den heutigen Kriegen nun wirklich um ein neues Phänomen handelt. „Wie neu sind die „Neuen Kriege“ denn nun wirklich?“ oder sind sie doch mit Kriegen aus der Vergangenheit vergleichbar? Abschließend folgt der Anhang in dem sich Kurzbiographien der einzelnen Autoren befinden sowie die ausführliche Liste der verwendeten Literatur.
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Die Neuen Kriege nach Herfried Muenkler

Darstellung und kritische Analyse

Author: Florian Semler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640468376

Category: Philosophy

Page: 18

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Ethik, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Staats- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Ende des „Kalten Krieges“ hat sich die weltpolitische Lage drastisch gewandelt. Das klare Blockdenken und das Handeln in den vorgegebenen Grenzen ist nach der Auflösung der UdSSR weggefallen. Nach einer Phase der Euphorie und einer positiven Zukunftserwartung, in der die Weltgemeinschaft eine friedliche Entwicklung vor sich haben sollte, wurde schon früh in den 90er Jahren klar, dass eine so positive Entwicklung nicht realistisch ist. Vor allem bei den „Theorien der Internationalen Beziehungen“ kam es durch die sich überschlagenden Ereignisse des Jahres 1990 zum Umdenken. In den USA wie auch in Europa wurden auf dem Gebiet des klassischen Forschungsgebietes „Krieg und Frieden“ durch eine kritische Auseinandersetzung mit den „veralteten“ Ansätzen, Methoden und Theorien neue Wege eingeschlagen, die durch interdisziplinäre Ansätze, andere Sichtweisen und neue Forschungsmethoden die neuen Gegebenheiten und Entwicklungen besser erklären konnten. So wohl die Kriegsursachenforschung als auch die Kriegsfolgenforschung wurden durch die veränderte weltpolitische Lage vor neue Herausforderungen gestellt, die mit den herkömmlichen Herangehensweisen nicht mehr bewältigt werden konnten. In der Konfliktforschung wurden schon bestehende Theorien weiter ausgebaut und auf die neuen, globalen Herausforderungen angepasst und angewandt, wodurch eine Vielzahl neuer Datensätze und Erkenntnisse gewonnen werden konnten, mithilfe derer eine Erklärung von Konflikten und Krisen besser dargestellt werden konnte. Für den deutschen Sprachraum hat Herfried Münkler in seinem Buch „Die neuen Kriege“ im Jahr 2002 die Veränderungen der Kriege unter den neuen weltpolitischen Begebenheiten dargestellt und dafür große Anerkennung aber auch einiges anKritik geerntet. In dieser Arbeit werde ich die Grundüberlegungen und theoretischen Ansätze dieses Buches von Herfried Münkler darstellen. Zusätzlich werde ich in den jeweiligen Kapiteln die geäußerte Kritik an der „Theorie der neuen Kriege“ darlegen, bevor ich dann in einem Fazit meine eigene Meinung darstellen werde.
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Die neuen Kriege im Film

Jugoslawien - Zentralafrika - Irak - Afghanistan

Author: Rasmus Greiner

Publisher: Schüren Verlag

ISBN: 3741000116

Category: Performing Arts

Page: 492

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Die Gestalt des Krieges hat sich grundlegend verändert: Substaatliche Akteure, kriminelle Schattenökonomien und Strategien des asymmetrischen Kampfes haben die politischen Diskurse erobert, während die Live-Schaltung und die weltumspannenden Informationskanäle des Internets die mediale Berichterstattung revolutionierten. Der Kriegsfilm konnte hiervon nicht unberührt bleiben: Als übergeordneter Reflexionsraum entwirft er neue Perspektiven der Kriegswahrnehmung, spiegelt die mediale Repräsentation der Konflikte und stellt politische Zusammenhänge her. Gleichermaßen an Medienwissenschaftler und alle Filminteressierten gerichtet, untersucht das Buch sowohl die Rolle filmischer Lesarten in der gesellschaftlich-medialen Gesamtkonfiguration der neuen Kriege, als auch die Veränderung von Genrekonventionen im Kriegsfilm - von der ästhetischen Gestaltung bis zur Herausbildung neuer Narrationsformen. Neben populären amerikanischen Spielfilmen wie Black Hawk Down, Blood Diamond, Behind Enemy Lines, The Hurt Locker, Green Zone und Charlie Wilson`s War finden hierbei ebenfalls herausragende europäische Produktionen wie Welcome to Sarajevo, No Man`s Land und Hotel Rwanda, sowie kontrovers diskutierte Werke wie Redacted und Lions for Lambs Berücksichtigung.
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Zu: Die neuen Kriege von Herfried Münkler, 2002

Author: Conrad Philipp

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638180131

Category: Political Science

Page: 10

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Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1 (volle Punktzahl), Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Politik), Sprache: Deutsch, Abstract: Krieg ist nicht mehr das was er einmal war. Statt stehender Heere auf dem Schlachtfeld sind es heute Warlords, marodierende Söldnerbanden, Kindersoldaten und international agierende Terrornetzwerke die gegeneinander oder gegen Staatssysteme antreten. Herfried Münkler, Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, beschreibt in seinem Buch "Die neuen Kriege" die strukturellen Veränderungen von dem klassischen Staatenkrieg des 18 - 20 Jahrhundert, zu den "neuen Kriegen" des 21.Jahrhunderts. Er nähert sich dem Thema von verschiedenen Seiten, in insgesamt 6 Essays.
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Sind "neue Kriege" wirklich neu?

Author: Sebastian Schütz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638669866

Category:

Page: 40

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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Georg-August-Universitat Gottingen (Seminar fur Politikwissenschaft), 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Ende des Kalten Krieges haben sich die geopolitischen Parameter substantiell verschoben. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind die einzige noch existierende Supermacht und auch die sicherheitspolitischen Herausforderungen haben sich mit dem Ende des Ost-West Konflikts fundamental geandert. Anstelle der Konfrontationen zwischen den beiden Blocken sind lokale Konflikte getreten, welche sich zumeist innerhalb von Staatsgrenzen abspielen. Des Weiteren stellt die Problematik des global agierenden Terrorismus eine neue Herausforderung dar. Wer zu Beginn der neunziger Jahre glaubte, der Wegfall der Systemkonfrontation wurde den Beginn eines neuen, friedlicheren Zeitalters markieren, sah sich getauscht. Die Zeit nach dem Kalten Krieg war gepragt vom Zerfall der ehemals kommunistischen Vielvolkerstaaten, dem Volkermord in Ruanda oder auch den blutigen Burgerkriegen in Sri Lanka, Kongo und Angola. Alle diese Kriege haben oder hatten eines gemeinsam, sie finden zwischen bewaffneten Gruppierungen innerhalb eines Staatsgebietes statt. Fur diese Art von Konflikten hat Mary Kaldor den Begriff der neuen Kriege" gepragt um sie einerseits von den Konflikten wahrend der Zeit des Kalten Krieges, welche zumeist Ausdruck des Systemkonflikts zwischen den beiden Blocken waren, andererseits von den klassischen zwischenstaatlichen Kriegen abzugrenzen. Was aber zeichnet nun diese neuen Kriege" aus? In der vorliegenden Arbeit soll die Frage behandelt werden, ob diese neuen Kriege" wirklich neu sind oder, um mit Clausewitz zu sprechen, ob das Chamaleon Krieg" nur seine Farbe geandert hat, oder tatsachlich ein neues Tier geworden ist. Grundlage der Ausfuhrungen uber die neuen Kriege" bilden grosstenteil
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Die Neuen Kriege - Ursachen und Dynamiken von Gewaltökonomien in inner- und zwischenstaatlichen Konflikten

Author: Sebastian Wenning

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640303180

Category:

Page: 172

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Politikwissenschaftliches Institut), 187 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Erkenntnisgegenstand der vorliegenden Arbeit bezieht sich auf eine Untersuchung der Ursachen und Eigendynamiken, die zur Nachhaltigkeit von Gewaltokonomien in innerstaatlichen Konflikten fuhren. Dabei spielen nicht nur die verscharften Bedingungen der Finanzierung militarischer Gewalt, die zu gewandelten Formen der Mittelbeschaffung fuhren eine Rolle, sondern Gewaltokonomien setzen ihre eigenen Dynamiken frei, die massgeblich zu ihrer Selbstperpetuierung beitragen. Durch ihre Funktionsweise und inharent ablaufenden Prozesse ubt die Gewaltokonomie zudem einen erheblichen Einfluss auf den Handlungskontext einzelner Akteure aus. Sie erzeugt soziookonomische Rahmenbedingungen, die gewaltgesteuerte Wirtschaftskreislaufe hervorbringen, die nicht nur sich selbst stabilisieren, sondern auch zu einer Uberlagerung von langfristig-politischen Zielen und kurzfristig-okonomischen Interessen fuhren. Als Konsequenz sind die Aufrechterhaltung des Konfliktzustandes und die Verstetigung der Gewaltokonomie zu beobachten. Des Weiteren entwickelt die Gewaltokonomie ein so hohes gesellschaftliches Integrationspotential, dass sich nachhaltige Strukturen herausbilden, die sich verstarkend auf die eigendynamischen Prozesse auswirken. Schlagworter: Eigendynamik, Prozesse, Staatszerfall, Gewaltakteure, Gewaltokonomie Abstract The main objective of this paper is to examine causes and momentums that lead to persistent forms of markets of violence in internal conflicts. As economic areas based upon permanent application of violence, these markets are able to create a self-perpetuating economic system, which can remain stable over several years. Influenced by systems general conditions, dominant actors rearr
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Der 11. September und die neuen Kriege

von der Bewegung gegen neoliberale Globalisierung zu einer weltweiten Antikriegsbewegung? : Thesen zur Aktualität libertärer und antimilitaristischer Theorie und Praxis

Author: Lou Marin

Publisher: N.A

ISBN: 9783980635349

Category: Pacifism

Page: 52

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Clausewitz und die Neuen Kriege - Eskalation, Moderation und die Frage nach Zweck und Ziel

Author: Oliver Gebel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638392147

Category: Political Science

Page: 13

View: 8241

Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2.3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Essay wird ein Bogen von den kriegerischen zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen im Europa des 19. Jahrhunderts - deren Zeitzeuge und Co-Akteur der preußische General und Militärtheoretiker v. Clausewitz war - bis in die unmittelbare Gegenwart gespannt, um die Privatisierung bzw. Entstaatlichung des Krieges und das Phänomen des globalen Terrors zu analysieren.
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Die neuen Kriege in der arabischen Welt

Wie aus Aufständen Anarchie wurde

Author: Marc Lynch

Publisher: Edition Körber

ISBN: 3896845160

Category: Political Science

Page: 448

View: 395

Als scharfer Beobachter der Aufstände im Nahen Osten seit dem Arabischen Frühling wagt der renommierte Politikwissenschaftler Marc Lynch starke Thesen: Es gibt keinen Weg zurück zu den alten autokratischen Systemen. Die Interventionen des Westens werden keinen Frieden bringen. Der arabische Aufstand Ist noch nicht zu Ende. Lynch analysiert, wie die politische Landschaft einer ganzen Region zerstört wurde. Er zeigt warum manche Staaten in Anarchie versanken und wie Stellvertreterkriege die Arabische Halbinsel erschüttern. Es Ist eine dramatische Geschichte mit weitreichenden Folgen für Europa und die Welt.
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Orte der Grausamkeit

Die neuen Kriege in der Literatur

Author: Christa Karpenstein-Eßbach

Publisher: Wilhelm Fink Verlag

ISBN: 3770551354

Category: Cruelty in literature

Page: 165

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Wie die Orte der Grausamkeit literarisch vorstellbar gemacht werden, zeigt dieses Buch anhand einer Fülle literarischer Werke, die in deutscher Sprache gelesen werden können, welcher Nation die Autoren auch immer angehören. Was kann Literatur in der Konkurrenz zu medialen Darstellungen, wenn die Neuen Kriege unserer Gegenwart thematisch werden? Literarische Werke sprechen auf sehr verschiedene Weisen von ihnen: prosaisch, lyrisch, theatralisch. In ihren Formen und Redeweisen liegt das besondere Potential von Literatur darin, Kriegsgewalt empfindlich darzustellen. Gezeigt wird, wie diese Vielstimmigkeit literarischer Aussagen und ihre internationale Formgestalt als Roman, Lyrik und Drama sich von den Wahrnehmungen und Deutungen historio-politischer Analysen und Essays abheben, die unser Wissen von den Neuen Kriegen orientieren. Die Frage nach der spezifischen Leistungskraft literarischer Werke über die gegenwärtigen Orte der Grausamkeit führt zuletzt auch zurück in die Antike.
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Die neuen Kriege in der arabischen Welt

Wie aus Aufständen Anarchie wurde

Author: Marc Lynch

Publisher: Edition Körber

ISBN: 3896845160

Category: Political Science

Page: 448

View: 3871

Als scharfer Beobachter der Aufstände im Nahen Osten seit dem Arabischen Frühling wagt der renommierte Politikwissenschaftler Marc Lynch starke Thesen: Es gibt keinen Weg zurück zu den alten autokratischen Systemen. Die Interventionen des Westens werden keinen Frieden bringen. Der arabische Aufstand Ist noch nicht zu Ende. Lynch analysiert, wie die politische Landschaft einer ganzen Region zerstört wurde. Er zeigt warum manche Staaten in Anarchie versanken und wie Stellvertreterkriege die Arabische Halbinsel erschüttern. Es Ist eine dramatische Geschichte mit weitreichenden Folgen für Europa und die Welt.
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Die Asymmetrie der neuen Kriege

Author: Claudia Meiling

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638310671

Category: Political Science

Page: 15

View: 6071

Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: HS: SS2004: Asymmetrie, Kommerzialisierung, Staatszerfall, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Ein Krieger tötet keine Gefangenen. Ein Krieger tötet keine Kinder. Ein Krieger vergewaltigt keine Frauen.“ (Ignatieff: S. 197) Diese Affirmationen sprechen die Ehre des Kriegers an, männliche Tugenden öffentlich zur Schau zu stellen. Zu ihnen gehören nicht nur keine Angst und kein Zögern zu kennen, sondern auch ohne Falschheit zu kämpfen. Sich an Schwächeren, wie Frauen oder Kindern, Kranken und Verwundeten zu vergehen oder aus dem Hinterhalt anzugreifen, war unehrenhaft. Dieses Ethos entspricht moralischen Mindeststandards und schließt die Vorstellung vom Krieg als moralischem Schauspiel ein. Sie sind nötig geworden in den neuen asymmetrischen Kriegen unserer Zeit, in denen nicht mehr unterschieden wird zwischen Zivilbevölkerung und Soldaten, sondern Erstere sogar absichtlich zum Ziel von Angriffen wird. Aber so neu scheinen sie nicht zu sein, denn außer in der europäischen Kriegsgeschichte vom 17. bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren sie nirgendwo anders auf der Welt je ganz verschwunden. Van Creveld gibt die Stammeskriege als die Urform kriegerischer Auseinandersetzungen an. Sie wurden zum jeweiligen Nutzen der eigenen Gruppe geführt, nicht stellvertretend für einen Staat, weshalb auch zwischen Volk und Heer, also Kombattanten und Nonkombattanten, nicht unterschieden wurde. Jeder war gleichzeitig Krieger, Zivilist, Opfer. Übertragen auf die heutige Zeit lässt sich Stamm durch die Zugehörigkeit zu einer beliebigen ethnischen oder politisch- ideologischen Gruppe ersetzen. Darin sieht van Creveld die Parallele zum heutigen Terrorismus, also einer Form der neuen Kriegsführung. Sind die neuen asymmetrischen Kriege also nicht einfach nur die technisch ausgefeiltere und moderne Variante der ältesten Form des Krieges? Und wie sah symmetrische Kriegführung aus? Zu Zeiten der europäischen Staatsbildungskriege, die dem Modell der alten Kriege entsprechen, lag das Macht- und Kriegsmonopol beim Staat. Er rekrutierte die Truppen auf die gleiche Art und Weise, bezahlte sie, bildete und rüstete sie aus. Er disziplinierte sie nach bestimmten kriegsrechtlichen Normen und Regeln, durch harte Strafen, Drill und Rituale. Durch die Kasernierung waren sie räumlich vom Rest der Bevölkerung getrennt. [...]
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Fragile Staatlichkeit - Ein Nährboden der Neuen Kriege

Stabilisierungsprozesse zwischen externem „Statebuilding“ und lokalen „Machthaber“-Bestrebungen

Author: Helen-Marie Hecker

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640472918

Category: Political Science

Page: 24

View: 7039

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die politikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit fragilen Staaten bzw. „failed states“ ist zwar bereits seit den 1990er Jahren in der wissenschaftlichen Debatte präsent, aber vor allem mit den Anschlägen vom 11. September 2001 auf die USA wurde das Phänomen fragiler Staatlichkeit zu einem zentralen Thema in den Internationalen Beziehungen und geriet somit auch ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit. Seit jeher werden jene Staaten nicht mehr nur als Problem der Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe, mit lokal bzw. regional begrenzten Folgen angesehen, sondern gelten als eine der größten Gefahren für die internationale Sicherheit. Die hauptsächlich angeführten Gründe, warum von „failed states“ eine globale Gefahr ausgeht, äußern sich durch die Tatsache, dass „instabile Situationen in Staaten wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklungen längerfristig zum Scheitern bringen, große humanitäre Katastrophen nach sich ziehen und ganze Regionen destabilisieren“. Der Domino Effekt der innerstaatlichen Gewaltkonflikten bezeichnet so auch ein Sicherheitsrisiko für angrenzende Staaten. Zum anderen wird ebenfalls immer wieder angeführt, dass fragile Staaten dem organisierten Verbrechen (z.B. Drogen, Waffenhandel usw.) dienen und sogar zu Quellen eines transnationalen Terrorismus werden. Kurzum: Staatszerfall und die Fragmentierung von Gesellschaften können Gewaltkonflikte entweder auslösen oder unlösbar werden lassen und wirken demnach als katalytischer Faktor für die neuen Kriege, welche das zentrale Thema des Hauptseminars, um die vorliegende Hausarbeit darstellen.
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Kriegssplitter

Die Evolution der Gewalt im 20. und 21. Jahrhundert

Author: Herfried Münkler

Publisher: Rowohlt Verlag GmbH

ISBN: 3644121117

Category: Political Science

Page: 400

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Was bedeutet Krieg in unserer Zeit? Herfried Münklers glänzende Analyse der Gewalt. Die beiden Weltkriege haben den politischen Globus geprägt – aber auch das Wesen von Krieg und Gewalt selbst hat sich seither gewandelt. Herfried Münkler zeichnet diese kulturelle wie politische Evolution nach: So begünstigte gerade das Verschwinden von Imperien neue, endlose Kleinkriege – die teilkollabierten Gebiete im Nahen Osten etwa gründen auf dem Machtvakuum, das das untergegangene Osmanische Reich hinterließ. Die Soldaten solcher Konflikte sind heute weniger in Armeen als in kleinen Trupps formiert, deren brutalste Spielart der terroristische Einzelkämpfer ist. Auch die geopolitischen Konfliktlinien verlaufen nur noch selten entlang physischer Grenzen, sondern vielmehr zwischen konkurrierenden Werten, zwischen Demagogie und Aufklärung, Arm und Reich, zwischen Datenschutz und Datenspionage in künftigen Cyberkriegen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen plädiert Herfried Münkler, der sich einmal mehr als ein Meister der Zeitdiagnostik erweist, vehement für eine echte geopolitische Strategie des Westens. Ein glänzend geschriebenes Buch, das uns die neuen Formen der Gewalt und die Welt von heute besser begreifen lässt.
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Friedenskonsolidierung im Zeitalter der „neuen Kriege”

Der Wandel der Gewaltökonomien als Herausforderung

Author: Monika Heupel

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 332280805X

Category: Political Science

Page: 205

View: 9920

Wie lässt sich im Zeitalter der "neuen Kriege" Friedenskonsolidierung erfolgreich gestalten? Dieser Frage geht Monika Heupel anhand der Kriege in Kambodscha, Angola, Sierra Leone und Afghanistan nach. Dabei zeigt sie, dass das herkömmliche Instrumentarium zur Befriedung "neuer Kriege" nicht ausreicht. Um diese dauerhaft zu beenden, sind die Gewaltökonomien, vermehrt basierend auf Schmuggel von Diamanten, Holz und Drogen, wirksamer zu bekämpfen. Dort, wo dies geschah, konnten Friedensprozesse erfolgreich stabilisiert werden.
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Neue Kriege und die Kriegsforschung. Zur Notwendigkeit einiger Anpassungsleistungen

Author: Frank Stadelmaier

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640300882

Category:

Page: 40

View: 3342

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin (Otto-Suhr-Institut fur Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die 'neuen Kriege' beschaftigen Politik und Forschung. Hier wird erstens versucht, die Frage zu beantworten, was eigentlich neu ist an den 'neuen Kriegen'. Zweitens fragt die Arbeit anhand ausgewahlter Forschungsprojekte nach Klassifikationen und operationalen Definitionen von Krieg, die die neuartigen Wandlungen aufnehmen. Dabei wird noch Anpassungsbedarf konstatiert., Abstract: "Neue Kriege" beschaftigen Politik und Forschung. Hier wird versucht, die Frage zu beantworten, was eigentlich neu an ihnen ist; die Entstaatlichung des Krieges wird als zentrales Merkmal herausgearbeitet. Vor diesem Hintergrund werden sodann diskutiert: der Begriff des Krieges, der Wandel des Krieges, die operationale Definition von Krieg sowie seine Typologisierung. Die Ansatze vierer internationaler und deutscher Forschungsprojekte werden unter die Lupe genommen; sie bieten noch genug Raum fur Anpassung an die "neuen" Kriege.
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