Die neuen Kriege

Author: Herfried Münkler

Publisher: Rowohlt Verlag GmbH

ISBN: 3644011214

Category: Political Science

Page: 288

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Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich. Er zeigt, wie mit dem Verschwinden von klassischen Schlachten und Frontlinien auch die Unterscheidung von Krieg und Frieden brüchig geworden ist, und erörtert, wie man den besonderen Gefahren begegnen kann, die von den neuen Kriegen ausgehen.
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Die neuen Kriege

Author: Herfried Münkler

Publisher: N.A

ISBN: 9783499616532

Category: International relations

Page: 284

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Die Neuen Kriege nach Herfried Muenkler

Darstellung und kritische Analyse

Author: Florian Semler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640468376

Category: Philosophy

Page: 18

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Ethik, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Staats- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Ende des „Kalten Krieges“ hat sich die weltpolitische Lage drastisch gewandelt. Das klare Blockdenken und das Handeln in den vorgegebenen Grenzen ist nach der Auflösung der UdSSR weggefallen. Nach einer Phase der Euphorie und einer positiven Zukunftserwartung, in der die Weltgemeinschaft eine friedliche Entwicklung vor sich haben sollte, wurde schon früh in den 90er Jahren klar, dass eine so positive Entwicklung nicht realistisch ist. Vor allem bei den „Theorien der Internationalen Beziehungen“ kam es durch die sich überschlagenden Ereignisse des Jahres 1990 zum Umdenken. In den USA wie auch in Europa wurden auf dem Gebiet des klassischen Forschungsgebietes „Krieg und Frieden“ durch eine kritische Auseinandersetzung mit den „veralteten“ Ansätzen, Methoden und Theorien neue Wege eingeschlagen, die durch interdisziplinäre Ansätze, andere Sichtweisen und neue Forschungsmethoden die neuen Gegebenheiten und Entwicklungen besser erklären konnten. So wohl die Kriegsursachenforschung als auch die Kriegsfolgenforschung wurden durch die veränderte weltpolitische Lage vor neue Herausforderungen gestellt, die mit den herkömmlichen Herangehensweisen nicht mehr bewältigt werden konnten. In der Konfliktforschung wurden schon bestehende Theorien weiter ausgebaut und auf die neuen, globalen Herausforderungen angepasst und angewandt, wodurch eine Vielzahl neuer Datensätze und Erkenntnisse gewonnen werden konnten, mithilfe derer eine Erklärung von Konflikten und Krisen besser dargestellt werden konnte. Für den deutschen Sprachraum hat Herfried Münkler in seinem Buch „Die neuen Kriege“ im Jahr 2002 die Veränderungen der Kriege unter den neuen weltpolitischen Begebenheiten dargestellt und dafür große Anerkennung aber auch einiges anKritik geerntet. In dieser Arbeit werde ich die Grundüberlegungen und theoretischen Ansätze dieses Buches von Herfried Münkler darstellen. Zusätzlich werde ich in den jeweiligen Kapiteln die geäußerte Kritik an der „Theorie der neuen Kriege“ darlegen, bevor ich dann in einem Fazit meine eigene Meinung darstellen werde.
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Die Neuen Kriege

Eine Analyse aus den Perspektiven der klassischen Politikwissenschaft und der Systemtheorie

Author: Florian Meyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640233565

Category:

Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Soziologie), Veranstaltung: Risikoregime, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phanomen des Krieges hat seit dem Ende des Ost-West Konflikts eine Vielzahl von Einschatzungen zur Entwicklung gewaltsamer Konflikte, Krisen und Kriege zum Ende des 20. Jahrhunderts hervorgebracht. Zugleich wurde haufig versucht anhand dieser Beobachtungen Prognosen fur die zukunftige Analyse und Betrachtung gewaltsamer Konflikte abzuleiten. Dabei spielt neben eher klassischen politikwissenschaftlichen Kriegstheorien auch die soziologische Perspektive der Entwicklung von Kriegen, ihren Ursachen sowie ihrer sozialen Funktion, sofern vorhanden, eine wichtige Rolle. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen klassischen Konflikten und den neuen Kriegen," wie Munkler sie bezeichnet? Und wie lassen sich diese theoretisch fassen? Die vorliegende Arbeit mochte versuchen auf diese Fragen zu antworten, indem Sie zunachst die wesentlichen Unterschiede zwischen den klassischen zwischenstaatlichen Konflikten unter den symmetrischen Bedingungen der Vergangenheit und den so genannten Neuen Kriegen," die in einem Umfeld von Asymmetrien vorwiegend am Rande der Wohlstandszonen und in Landern der dritten Welt von zahlreichen staatlichen und parastaatlichen Akteuren gefuhrt werden, kurz skizziert, um anschliessend mit dem theoretischen Rahmen der Systemtheorie die Erscheinungsweisen moderner gewaltsamer Auseinandersetzungen zu untersuchen. In diesem Zusammenhang soll in die wesentlichen Eigenschaften und Definitionskriterien der Kriegssysteme eingefuhrt werden um anschliessend die besondere Form des von Matuszek formulierten amorphen Krieges zu beleuchten. In der abschliessenden Zusammenfassung sollen dann die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammengefuhrt und auf ihrer Basis ein Ausblick in d"
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„Die neuen Kriege" nach Mary Kaldor und Herfried Münkler. Kernaussagen und Kritiken

Author: Dennis Dikty,Stephan Mohr

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668259798

Category: Political Science

Page: 27

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Kriegs- und Enteignungsökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Kriege sind auf der Welt vielleicht schon genauso alt wie die Menschheit selbst. Schon zu Urzeiten kamen Menschen auf die Idee Streitigkeiten und Konflikte, beispielsweise um Nahrung, gewaltsam auszutragen. Damals waren es zwar keine Nationalstaaten, die gegeneinander kämpften, sondern Klans oder Sippen, und die Bewaffnung bestand damals aus Knüppeln, Speeren und Steinen und ist somit also nicht mit den heutigen Kriegstechnologien zu vergleichen. Aber die Idee des Krieges war damals auch schon bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Kriegstechnik mehrfach und ebenso ist es heute auch unmöglich alle Kriegsgründe zu benennen. Den Kriegen folgten auch häufig große politische Veränderungen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts und besonders kurz danach, begann in der Politikwissenschaft und auch in der breiten Öffentlichkeit in den westlich orientierten Ländern der Begriff der „Neuen Kriege“ populär zu werden. Genau um diesen Begriff, welcher besonders von Mary Kaldor und Herfried Münkler geprägt beziehungsweise erschaffen wurde, soll es in dieser Hausarbeit gehen. Im ersten Abschnitt unserer Hausarbeit versuchen wir daher, anhand der Thesen von Mary Kaldor und Herfried Münkler, herauszuarbeiten, was die „Neuen Kriege“ sind und wie diese sich gegebenenfalls von den „Alten Kriegen“ unterscheiden. Im Anschluss setzen wir uns mit verschiedenen Autoren wie Peter Strutynski, Volker Matthies, Klaus Schlichte, Klaus Jürgen Gantzel und der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung auseinander, die eine eigene Position zu den „Neuen Kriegen“ bezogen haben und stellen diese Ansichten den Theorien von Kaldor und Münkler gegenüber. Den letzten Abschnitt unserer Arbeit stellt die Zusammenfassung und das Fazit dar, in welchem wir anhand der vorher aufgezeigten Theorien von Kaldor und Münkler und ihren Kritikern unsere eigene Position herausarbeiten. In diesem Teil soll auch der Versuch unternommen werden, ob es sich bei den heutigen Kriegen nun wirklich um ein neues Phänomen handelt. „Wie neu sind die „Neuen Kriege“ denn nun wirklich?“ oder sind sie doch mit Kriegen aus der Vergangenheit vergleichbar? Abschließend folgt der Anhang in dem sich Kurzbiographien der einzelnen Autoren befinden sowie die ausführliche Liste der verwendeten Literatur.
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Zu: Die neuen Kriege von Herfried Münkler, 2002

Author: Conrad Philipp

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638180131

Category: Political Science

Page: 10

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Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1 (volle Punktzahl), Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Politik), Sprache: Deutsch, Abstract: Krieg ist nicht mehr das was er einmal war. Statt stehender Heere auf dem Schlachtfeld sind es heute Warlords, marodierende Söldnerbanden, Kindersoldaten und international agierende Terrornetzwerke die gegeneinander oder gegen Staatssysteme antreten. Herfried Münkler, Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, beschreibt in seinem Buch "Die neuen Kriege" die strukturellen Veränderungen von dem klassischen Staatenkrieg des 18 - 20 Jahrhundert, zu den "neuen Kriegen" des 21.Jahrhunderts. Er nähert sich dem Thema von verschiedenen Seiten, in insgesamt 6 Essays.
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Die Neuen Kriege - Ursachen und Dynamiken von Gewaltökonomien in inner- und zwischenstaatlichen Konflikten

Author: Sebastian Wenning

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640303180

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Page: 172

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Politikwissenschaftliches Institut), 187 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Erkenntnisgegenstand der vorliegenden Arbeit bezieht sich auf eine Untersuchung der Ursachen und Eigendynamiken, die zur Nachhaltigkeit von Gewaltokonomien in innerstaatlichen Konflikten fuhren. Dabei spielen nicht nur die verscharften Bedingungen der Finanzierung militarischer Gewalt, die zu gewandelten Formen der Mittelbeschaffung fuhren eine Rolle, sondern Gewaltokonomien setzen ihre eigenen Dynamiken frei, die massgeblich zu ihrer Selbstperpetuierung beitragen. Durch ihre Funktionsweise und inharent ablaufenden Prozesse ubt die Gewaltokonomie zudem einen erheblichen Einfluss auf den Handlungskontext einzelner Akteure aus. Sie erzeugt soziookonomische Rahmenbedingungen, die gewaltgesteuerte Wirtschaftskreislaufe hervorbringen, die nicht nur sich selbst stabilisieren, sondern auch zu einer Uberlagerung von langfristig-politischen Zielen und kurzfristig-okonomischen Interessen fuhren. Als Konsequenz sind die Aufrechterhaltung des Konfliktzustandes und die Verstetigung der Gewaltokonomie zu beobachten. Des Weiteren entwickelt die Gewaltokonomie ein so hohes gesellschaftliches Integrationspotential, dass sich nachhaltige Strukturen herausbilden, die sich verstarkend auf die eigendynamischen Prozesse auswirken. Schlagworter: Eigendynamik, Prozesse, Staatszerfall, Gewaltakteure, Gewaltokonomie Abstract The main objective of this paper is to examine causes and momentums that lead to persistent forms of markets of violence in internal conflicts. As economic areas based upon permanent application of violence, these markets are able to create a self-perpetuating economic system, which can remain stable over several years. Influenced by systems general conditions, dominant actors rearr
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Im Schwebenzustand zwischen Krieg und Frieden. "Die neuen Kriege" von Herfried Münkler

Eine Analyse

Author: Lilian Merks

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668101760

Category: Political Science

Page: 26

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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,3, Andrássy Gyula Budapesti Német Nyelvü Egyetem, Veranstaltung: Internationale Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Herfried Münklers Werk „Die Neuen Kriege“ wurde erstmalig 2002 veröffentlicht und setzt durch seine neuen Auflagen bis heute Maßstäbe in der Forschung bezüglich der Veränderung der Kriege. In seinem Werk erklärt er, inwiefern der klassische Staatenkrieg zu einem Auslaufmodell geworden zu sein scheint und durch die sogenannten „Neuen Kriege“ ersetzt wurde. Sein Weltbild scheint hierbei vom Realismus geprägt zu sein. Er definiert die Neuen Kriege, erläutert die historischen Ereignisse und Zusammenhänge anhand von Beispielen, die zu der heutigen Situation beigetragen haben und erklärt ausführlich die Ökonomie der Gewalt in den „Neuen Kriegen“, den internationalen Terrorismus sowie das Dilemma des Westens zwischen der Entscheidung militärisch zu intervenieren oder nicht. Seine Herangehensweise ist hierbei eher traditionell historisch als empirisch. Im Folgenden soll auf die Thesen Münklers eingegangen werden und seine aufgelisteten Veränderungsmerkmale erläutert werden, welche laut ihm die „Neuen Kriege“ auszeichnen. Hierbei soll erörtert werden, inwieweit diese Veränderungsmerkmale wirklich neu sind und ob die Definition der „Neuen Kriege“ gerechtfertigt ist. Münkler geht in seinem Werk auf viele kleine Details ein, die sich in den Kriegen seiner Meinung nach verändert haben, die in dieser Arbeit jedoch nicht alle einzeln besprochen werden können. Übergeordnet sollen als wichtigste Veränderungsmerkmale die Veränderung in der Art der Kriege, der Kriegsführenden, dem Ort der Kriegsaustragung, die Veränderung in der Art der Opfer sowie der Einfluss der Globalisierung erörtert werden. Hierbei sollen zuerst Münklers Thesen bezüglich der Veränderungen aufgestellt werden und anschließend eine eigene Stellung diesbezüglich eingenommen werden.
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Sind "neue Kriege" wirklich neu?

Author: Sebastian Schütz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638669866

Category:

Page: 40

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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Georg-August-Universitat Gottingen (Seminar fur Politikwissenschaft), 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Ende des Kalten Krieges haben sich die geopolitischen Parameter substantiell verschoben. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind die einzige noch existierende Supermacht und auch die sicherheitspolitischen Herausforderungen haben sich mit dem Ende des Ost-West Konflikts fundamental geandert. Anstelle der Konfrontationen zwischen den beiden Blocken sind lokale Konflikte getreten, welche sich zumeist innerhalb von Staatsgrenzen abspielen. Des Weiteren stellt die Problematik des global agierenden Terrorismus eine neue Herausforderung dar. Wer zu Beginn der neunziger Jahre glaubte, der Wegfall der Systemkonfrontation wurde den Beginn eines neuen, friedlicheren Zeitalters markieren, sah sich getauscht. Die Zeit nach dem Kalten Krieg war gepragt vom Zerfall der ehemals kommunistischen Vielvolkerstaaten, dem Volkermord in Ruanda oder auch den blutigen Burgerkriegen in Sri Lanka, Kongo und Angola. Alle diese Kriege haben oder hatten eines gemeinsam, sie finden zwischen bewaffneten Gruppierungen innerhalb eines Staatsgebietes statt. Fur diese Art von Konflikten hat Mary Kaldor den Begriff der neuen Kriege" gepragt um sie einerseits von den Konflikten wahrend der Zeit des Kalten Krieges, welche zumeist Ausdruck des Systemkonflikts zwischen den beiden Blocken waren, andererseits von den klassischen zwischenstaatlichen Kriegen abzugrenzen. Was aber zeichnet nun diese neuen Kriege" aus? In der vorliegenden Arbeit soll die Frage behandelt werden, ob diese neuen Kriege" wirklich neu sind oder, um mit Clausewitz zu sprechen, ob das Chamaleon Krieg" nur seine Farbe geandert hat, oder tatsachlich ein neues Tier geworden ist. Grundlage der Ausfuhrungen uber die neuen Kriege" bilden grosstenteil
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Die neuen Kriege im Film

Jugoslawien - Zentralafrika - Irak - Afghanistan

Author: Rasmus Greiner

Publisher: Schüren Verlag

ISBN: 3741000116

Category: Performing Arts

Page: 492

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Die Gestalt des Krieges hat sich grundlegend verändert: Substaatliche Akteure, kriminelle Schattenökonomien und Strategien des asymmetrischen Kampfes haben die politischen Diskurse erobert, während die Live-Schaltung und die weltumspannenden Informationskanäle des Internets die mediale Berichterstattung revolutionierten. Der Kriegsfilm konnte hiervon nicht unberührt bleiben: Als übergeordneter Reflexionsraum entwirft er neue Perspektiven der Kriegswahrnehmung, spiegelt die mediale Repräsentation der Konflikte und stellt politische Zusammenhänge her. Gleichermaßen an Medienwissenschaftler und alle Filminteressierten gerichtet, untersucht das Buch sowohl die Rolle filmischer Lesarten in der gesellschaftlich-medialen Gesamtkonfiguration der neuen Kriege, als auch die Veränderung von Genrekonventionen im Kriegsfilm - von der ästhetischen Gestaltung bis zur Herausbildung neuer Narrationsformen. Neben populären amerikanischen Spielfilmen wie Black Hawk Down, Blood Diamond, Behind Enemy Lines, The Hurt Locker, Green Zone und Charlie Wilson`s War finden hierbei ebenfalls herausragende europäische Produktionen wie Welcome to Sarajevo, No Man`s Land und Hotel Rwanda, sowie kontrovers diskutierte Werke wie Redacted und Lions for Lambs Berücksichtigung.
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Die neuen Kriege in der arabischen Welt

Wie aus Aufständen Anarchie wurde

Author: Marc Lynch

Publisher: Edition Körber

ISBN: 3896845160

Category: Political Science

Page: 448

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Als scharfer Beobachter der Aufstände im Nahen Osten seit dem Arabischen Frühling wagt der renommierte Politikwissenschaftler Marc Lynch starke Thesen: Es gibt keinen Weg zurück zu den alten autokratischen Systemen. Die Interventionen des Westens werden keinen Frieden bringen. Der arabische Aufstand Ist noch nicht zu Ende. Lynch analysiert, wie die politische Landschaft einer ganzen Region zerstört wurde. Er zeigt warum manche Staaten in Anarchie versanken und wie Stellvertreterkriege die Arabische Halbinsel erschüttern. Es Ist eine dramatische Geschichte mit weitreichenden Folgen für Europa und die Welt.
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Die Asymmetrie der neuen Kriege

Author: Claudia Meiling

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638310671

Category: Political Science

Page: 15

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Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: HS: SS2004: Asymmetrie, Kommerzialisierung, Staatszerfall, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Ein Krieger tötet keine Gefangenen. Ein Krieger tötet keine Kinder. Ein Krieger vergewaltigt keine Frauen.“ (Ignatieff: S. 197) Diese Affirmationen sprechen die Ehre des Kriegers an, männliche Tugenden öffentlich zur Schau zu stellen. Zu ihnen gehören nicht nur keine Angst und kein Zögern zu kennen, sondern auch ohne Falschheit zu kämpfen. Sich an Schwächeren, wie Frauen oder Kindern, Kranken und Verwundeten zu vergehen oder aus dem Hinterhalt anzugreifen, war unehrenhaft. Dieses Ethos entspricht moralischen Mindeststandards und schließt die Vorstellung vom Krieg als moralischem Schauspiel ein. Sie sind nötig geworden in den neuen asymmetrischen Kriegen unserer Zeit, in denen nicht mehr unterschieden wird zwischen Zivilbevölkerung und Soldaten, sondern Erstere sogar absichtlich zum Ziel von Angriffen wird. Aber so neu scheinen sie nicht zu sein, denn außer in der europäischen Kriegsgeschichte vom 17. bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren sie nirgendwo anders auf der Welt je ganz verschwunden. Van Creveld gibt die Stammeskriege als die Urform kriegerischer Auseinandersetzungen an. Sie wurden zum jeweiligen Nutzen der eigenen Gruppe geführt, nicht stellvertretend für einen Staat, weshalb auch zwischen Volk und Heer, also Kombattanten und Nonkombattanten, nicht unterschieden wurde. Jeder war gleichzeitig Krieger, Zivilist, Opfer. Übertragen auf die heutige Zeit lässt sich Stamm durch die Zugehörigkeit zu einer beliebigen ethnischen oder politisch- ideologischen Gruppe ersetzen. Darin sieht van Creveld die Parallele zum heutigen Terrorismus, also einer Form der neuen Kriegsführung. Sind die neuen asymmetrischen Kriege also nicht einfach nur die technisch ausgefeiltere und moderne Variante der ältesten Form des Krieges? Und wie sah symmetrische Kriegführung aus? Zu Zeiten der europäischen Staatsbildungskriege, die dem Modell der alten Kriege entsprechen, lag das Macht- und Kriegsmonopol beim Staat. Er rekrutierte die Truppen auf die gleiche Art und Weise, bezahlte sie, bildete und rüstete sie aus. Er disziplinierte sie nach bestimmten kriegsrechtlichen Normen und Regeln, durch harte Strafen, Drill und Rituale. Durch die Kasernierung waren sie räumlich vom Rest der Bevölkerung getrennt. [...]
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Clausewitz und die Neuen Kriege - Eskalation, Moderation und die Frage nach Zweck und Ziel

Author: Oliver Gebel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638762793

Category:

Page: 36

View: 6768

Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2.3, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In diesem Essay wird ein Bogen von den kriegerischen zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen im Europa des 19. Jahrhunderts - deren Zeitzeuge und Co-Akteur der preussische General und Militartheoretiker v. Clausewitz war - bis in die unmittelbare Gegenwart gespannt, um die Privatisierung bzw. Entstaatlichung des Krieges und das Phanomen des globalen Terrors zu analysieren., Abstract: In diesem Essay wird ein Bogen von den kriegerischen zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen im Europa des 19. Jahrhunderts - deren Zeitzeuge und Co-Akteur der preussische General und Militartheoretiker v. Clausewitz war - bis in die unmittelbare Gegenwart gespannt, um die Privatisierung bzw. Entstaatlichung des Krieges und das Phanomen des globalen Terrors zu analysieren."
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Der 11. September und die neuen Kriege

von der Bewegung gegen neoliberale Globalisierung zu einer weltweiten Antikriegsbewegung? : Thesen zur Aktualität libertärer und antimilitaristischer Theorie und Praxis

Author: Lou Marin

Publisher: N.A

ISBN: 9783980635349

Category: Pacifism

Page: 52

View: 1997

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Orte der Grausamkeit

Die neuen Kriege in der Literatur

Author: Christa Karpenstein-Eßbach

Publisher: Verlag Wilhelm Fink

ISBN: 3846751359

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 165

View: 5874

Wie die Orte der Grausamkeit literarisch vorstellbar gemacht werden, zeigt dieses Buch anhand einer Fülle literarischer Werke, die in deutscher Sprache gelesen werden können, welcher Nation die Autoren auch immer angehören. Was kann Literatur in der Konkurrenz zu medialen Darstellungen, wenn die Neuen Kriege unserer Gegenwart thematisch werden? Literarische Werke sprechen auf sehr verschiedene Weisen von ihnen: prosaisch, lyrisch, theatralisch. In ihren Formen und Redeweisen liegt das besondere Potential von Literatur darin, Kriegsgewalt empfindlich darzustellen. Gezeigt wird, wie diese Vielstimmigkeit literarischer Aussagen und ihre internationale Formgestalt als Roman, Lyrik und Drama sich von den Wahrnehmungen und Deutungen historio-politischer Analysen und Essays abheben, die unser Wissen von den Neuen Kriegen orientieren. Die Frage nach der spezifischen Leistungskraft literarischer Werke über die gegenwärtigen Orte der Grausamkeit führt zuletzt auch zurück in die Antike.
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Friedenskonsolidierung im Zeitalter der „neuen Kriege”

Der Wandel der Gewaltökonomien als Herausforderung

Author: Monika Heupel

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 332280805X

Category: Political Science

Page: 205

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Wie lässt sich im Zeitalter der "neuen Kriege" Friedenskonsolidierung erfolgreich gestalten? Dieser Frage geht Monika Heupel anhand der Kriege in Kambodscha, Angola, Sierra Leone und Afghanistan nach. Dabei zeigt sie, dass das herkömmliche Instrumentarium zur Befriedung "neuer Kriege" nicht ausreicht. Um diese dauerhaft zu beenden, sind die Gewaltökonomien, vermehrt basierend auf Schmuggel von Diamanten, Holz und Drogen, wirksamer zu bekämpfen. Dort, wo dies geschah, konnten Friedensprozesse erfolgreich stabilisiert werden.
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Neue Kriege – Neue Krieger: Kindersoldaten in Norduganda

Author: Kristof Krahl

Publisher: disserta Verlag

ISBN: 3954258404

Category: Political Science

Page: 128

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Der Einsatz von Kindersoldaten in Konflikten unserer Zeit rückt seit einigen Jahren mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Sie spielen in zahlreichen Konflikten in Afrika und anderen Teilen der Welt eine entscheidende Rolle nicht nur als Opfer von Gewaltakten, sondern auch als Akteure des Krieges.In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, weshalb Kinder rekrutiert werden und welche Rolle sie in bewaffneten Konflikten spielen. Eingebettet wird dies in die von Kaldor und Münkler angestoßene politikwissenschaftliche Debatte um Neue Kriege. Sie vertreten die These, Konflikte hätten sich grundlegend gewandelt und heutige Kriege seien gekennzeichnet durch Ökonomisierung, Entstaatlichung und Asymmetrisierung. Ein Großteil der heutigen afrikanischen Kriege erfüllt genau diese Attribute.Die Bedeutung des Einsatzes von Kindersoldaten wird Vertretern der These der Neuen Kriege meines Erachtens jedoch unterschätzt. Gerade Kindersoldaten sind essenziell für diese neue entstaatlichte Kriegsführung, die sich im Besonderen gegen die Zivilbevölkerungen richtet. In dieser Arbeit soll die These überprüft werden, dass diese Kriege ohne den Einsatz von Kindern überhaupt nicht durchführbar seien. Kindersoldaten sind billig, leicht rekrutierbar und einsetzbar, leichter zu indoktrinieren und sind offensichtlich zu größeren Grausamkeiten fähig – genau dies sind die Gründe, weshalb diese Art der Kriegsführung nur mit und durch Kinder möglich ist. Diese These soll anhand einer Fallstudie überprüft werden. Hierzu wurde der seit 1986 andauernde Bürgerkrieg in Norduganda gewählt, ein aktueller Konflikt, der die Attribute der Neuen Kriege aufweist. Die Lord’s Resistance Army (LRA) kämpft im Norden des Landes für einen unabhängigen Gottesstaat, als Hauptgegner stellt sich ihr die Ugandische Armee entgegen. Kindersoldaten werden in der Regierungsarmee zwar offiziell nicht rekrutiert, die Bataillone der LRA jedoch werden zu entscheidenden Teilen aus Minderjährigen gebildet, weshalb dieser Konflikt prädestiniert scheint für die Erforschung der Rolle von Kindersoldaten. Etwa 50% der LRA-„Kämpfer“ sind unter 16 Jahren. Anhand dieses Konfliktes lässt sich induktiv bestätigen, dass diese Art der Kriegsführung nur mit dem Einsatz von Kindersoldaten möglich ist. Der ugandische Bürgerkrieg wäre ohne die Rekrutierung von Kindern (eben auch als Element der Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung) und deren Einsatz nicht durchführbar.
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Der Krieg

Geschichte und Gegenwart. Eine Einführung

Author: Andreas Herberg-Rothe

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 3593437759

Category: History

Page: 262

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"Neue Kriege", "kleine Kriege", "hybride Kriege", "asymmetrische Kriege" - in den vergangenen Jahren hat sich die Sicht von Historikern und Politikwissenschaftlern auf das Phänomen Krieg, das die Menschheit seit ihren Anfängen begleitet, erheblich gewandelt. Andreas Herberg-Rothe zeichnet in dieser grundlegenden, nun in 2., erheblich erweiterter Auflage erschienenen Einführung ein umfassendes Bild des Krieges: Er stellt Ursachen und Formen des Krieges ebenso vor wie dessen Akteure oder den Aspekt des Tötens im Krieg. Immer wieder nimmt er dabei ausführlich Bezug auf die neuen Kriege, die uns im 21. Jahrhundert drohen. "Ich wüsste aktuell keine deutschsprachige Darstellung, die ähnlich vielfältig und gedankenreich das Thema Krieg in so knapper Form bewältigt." Süddeutsche Zeitung "Eine hervorragende Einführung in die Thematik." Die Zeit
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