"Am Du zum Ich" - Der Dialog als anthropologisches Prinzip nach Martin Buber

Author: Daniel Fischer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363882988X

Category: Education

Page: 42

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Fachbereich Kultur- und Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: "Wir oder die Anderen!" - Analyse ausgewählter Theorien zum Kulturkonflikt, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Das weitaus meiste von allem, was sich heute unter Menschen Gespräch nennt, wäre richtiger, in einem genauen Sinne, als Gerede zu bezeichnen." Diese Worte distanzieren das, was der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber als das Dialogische fasst, von dem, was heute gemeinhin darunter verstanden wird. Für Buber ist das Ausgehen zum Anderen, das Du-Sprechen zum Gegenüber, der Akt der Menschwerdung, der in unserer Zeit so häufig verfehlt wird. Nach einer anfänglichen terminologischen Annäherung an den Dialogbegriff ergründet die Arbeit zunächst Bubers Menschenbild. Diese anthropologische Grundlegung leitet über zur Auseinandersetzung mit dem Dialogischen Prinzip. Die Scheidung der beiden Grundworte Ich-Es und Ich-Du bietet heute mehr denn je fruchtbare Impulse zu allgemein lebensweltlichen und speziell bildungstheoretischen Fragestellungen in Zeiten einer empirischen Wende in der Pädagogik. Der eigentliche Fokus dieser Arbeit, der zugleich das abschließende Kapitel bildet, liegt jedoch auf den Implikationen der Buberschen Dialogik für die Kulturkonfliktforschung. "Wir oder die Anderen!" lautete der auch in Anlehnung an Samuel Huntingtons "Kampf der Kulturen" gewählte Seminartitel; mit Buberscher Sprachfindigkeit ließ sich dem entgegensetzen: "Wir durch die Anderen!".
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Das Problem des Zwischenmenschlichen bei Martin Buber und Emmanuel Levinas

Author: Adam Galamaga

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640334337

Category:

Page: 60

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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (Institut fur Philosophie), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Philosophie des Dialogs, Abstract: Die Grundthese der Philosophie des Dialogs lautet, dass die Beziehung zwischen sprachkompetenten Subjekten unmittelbar und grundlegend ist. Sie kann nicht auf Verstehen reduziert werden, sie ist keine Begrifflichkeit und kein Vorwissen. Der Mensch wird zum Menschen dadurch, dass es einen anderen Menschen gibt, mit dem er in Beziehung tritt. Das Ich wird nicht als Voraussetzung der Interaktion, sondern als deren Produkt aufgefasst. Die prominentesten Vertreter der Dialogphilosophie Martin Buber und Emmanuel Levinas stellen, wenn auch auf durchaus verschiedene Weise, das Problem des Zwischenmenschlichen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Beide vertreten einen in der authentischen Begegnung zwischen Menschen verankerten Humanismus und kritisieren die philosophische Tradition der Neuzeit, die sich auf die Erkundung der Moglichkeiten und Grenzen des autonomen Subjekts konzentrierte und dabei dessen Beziehung zu dem Anderen vergass. Die beiden Philosophen pladieren fur eine Ethik, die nicht systematisch ist: Die Beziehung selbst wird als ethisch gesehen und lasst sich in keiner Formel wie Kants kategorischem Imperativ festlegen. Die meisten theoretischen Probleme werden als praktische Probleme aufgefasst und es wird postuliert, dass Philosophie stets an das Soziale gebunden bleibe
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Beziehungen zwischen Musik und Sprache in Afrika

Author: Jacek Brzozowski

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638929558

Category:

Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,3, Folkwang Universitat der Kunste, Veranstaltung: Uber afrikanische Musik und ihre Wirkung, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Sehr gute Gliederung und ausgezeichnete Recherche. Durch kleine Fluchtigkeitsfehler - die hier schon berichtigt sind - nur eine 1,3 Benotung., Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit beschaftige ich mich mit der Beziehung zwischen Musik und Sprache in afrikanischen Landern. Einleitend werde ich im Allgemeinen die Charakteristika afrikanischer Musik erortern, um die wesentlichen Unterschiede und die Andersartigkeit der afrikanischen Musikauffassung im Gegensatz zur abendlandischen Musikvorstellung aufzuzeigen. Im weiteren Verlauf beschaftige ich mich mit dem Begriff der Tonsprache und Ton-schrift. So verfolge ich die Fragestellung, warum die Kolonialmachte die afrikanischen Volker als schriftlose kategorisierten und schliesslich durch falsche evolutionistische Gedankengange als primitive Zwischenstufe von Mensch und Tier bedachten. Dabei lege ich eingangs eine historische Ubersicht und einen Vergleich der abendlandischen und afrikanischen Sprachkultur dar, um zu belegen, warum Tonsprachen entstanden sind und dass diese durchaus als Schrift im abendlandischen Sinne verstanden werden konnen. Im Folgenden behandle ich konkret das Verhaltnis zwischen den Tonsprachen und der Musik, wobei ich auf die Funktion des Tons im Verhaltnis zum Wort und auf die Bestimmung der Melodierichtung durch eine Tonsprache in der Vokalmusik eingehen werde. Daruberhinaus erlautere ich den Werdegang einer Tonsprache bis hin zur Trommelsprache. Dabei behandele ich das Sprechtrommeln und folglich das Verhaltnis von Tonsprache und Rhythmus. Innerhalb der Hausarbeit finden sich verschiedene Abbildungen, wobei ich grossere Exemplare im Anhang untergebracht habe, um den Textfluss nicht zu storen. Man kann schwerlich pauschalisierend von einer einheitlichen afrikanisc
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Das dialogische Prinzip (nach Martin Buber) und Selbstverletzungen bei Menschen mit Behinderung

Author: Sven Keßler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638461270

Category: Philosophy

Page: 23

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Veranstaltung: Sozialphilosophie, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ „Der Mensch wird am Du zum Ich.“ (Martin Buber) In meiner letzten Praxisphase in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen von Juni bis Oktober 2004 stieß ich in einer Zeitschrift auf diese beiden Zitate von dem Philosophen Martin Buber. Sie regten mich dazu an, mehr über den Verfasser und sein Werk zu lesen, um Einzelheiten über seine Gedanken zu erfahren. Dabei fiel mir sein Thema „das Dialogische Prinzip“ auf. Ich habe die theoretischen Auffassungen auf die Gruppe, in der ich gearbeitet habe, übertragen und festgestellt, dass ein Mann völlig gegensätzlich zu den Auffassungen Bubers gelebt hat bzw. z.T. immer noch lebt. Dieser Mann zeigt häufig Autoaggressionen, indem er sich z.B. am Kopf Verletzungen beibringt. In dieser Arbeit mit dem Thema „Das dialogische Prinzip (nach Martin Buber) und Selbstverletzungen bei Menschen mit Behinderung“ behandele ich die Fragen, was nach Buber der Mensch ist und was erforderlich ist, damit sich der Mensch verwirklichen kann. Diese Fragen setze ich anschließend mit dem Leben von Herrn Schmidt in Beziehung und beantworte auch die Frage, warum es bei ihm zu selbstverletzendem Verhalten kommt. Unter 2. werde ich zunächst einen Überblick über das Leben und die Werke von Martin Buber geben, um ihn als Verfasser zu kennzeichnen. Daraufhin folgen seine philosophischen Gedanken zum dialogischen Prinzip. Anschließend beschreibe ich unter 3. den „Fall“ aus meiner Praxisphase (Herr Schmidt). Dabei gehe ich zunächst zum besseren Verständnis des „Falls“ allgemein auf das Problem Selbstverletzungen bei behinderten Menschen ein. Es folgt eine Darstellung der Person von Herrn Schmidt und seiner Lebenssituation. Zum Schluss werde ich unter 4. die theoretischen Erörterungen zum dialogischen Prinzip auf den „Fall“ aus der Praxis übertragen.
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Hermann Nohl und Martin Buber - Zwei pädagogische Konzepte im Vergleich

Author: Ulrike Basedow

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638525880

Category: Education

Page: 25

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,0, Universität Lüneburg, Veranstaltung: Seminar "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten", 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit den Pädagogen Herman Nohl und Martin Buber, wobei es das erkenntnisleitende Ziel ist, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der von ihnen beschriebenen pädagogischen Leitideen und Konzepte zu verdeutlichen. Am Anfang dieser theoretischen Abhandlung steht eine kurze Skizze des historischen Kontextes, um die Konzepte Nohls und Bubers in die zeitgenössischen geistigen Bewegungen einordnen zu können. Im dritten Kapitel wird die biographische Skizze Herman Nohls vorgestellt, worauf eine Klärung der pädagogischen Leitideen und Konzepte Nohls sowie die Kritik an ihm folgt. Nach dem gleichen Prinzip gehe ich auch im vierten Kapitel, das sich mit Martin Buber beschäftigt, vor. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Konzepte der Pädagogen werden schließlich – nach Einführung des benötigten Hintergrundwissens – in den Kapiteln fünf und sechs verdeutlicht. Abschließend wird ein Fazit gegeben, in dem die wichtigsten Aussagen zusammengefasst werden und ein Bezug zur aktuellen Diskussion im diesem Bereich aufgezeigt wird.
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Erleben, Erleiden, Erfahren

Die Konstitution sozialen Sinns jenseits instrumenteller Vernunft

Author: Kay Junge,Daniel Suber,Gerold Gerber

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839408296

Category: Social Science

Page: 514

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Dieses Buch macht in zahlreichen Beiträgen auf Dimensionen des Handelns aufmerksam, die in der Geschichte der Sozialwissenschaften bisher eher ein Schattendasein führten. »Erleben«, »Erleiden«, »Erfahren« stehen dabei für drei Kategorien, die zwar schon auf eine philosophische Karriere zurückblicken können, in der Soziologie aber noch kaum etabliert sind. Der prominent besetzte Band leistet im Anschluss an diverse Theorietraditionen erste Übersetzungsversuche. Darüber hinaus werden in empirischen Zugriffen unterschiedliche Modalitäten und Eigenschaften ungeplanter Ereignisse herausgestellt und auf ihre identitätskonstitutive Funktion hin beleuchtet. Mit Beiträgen von Jeffrey C. Alexander, Aleida Assmann, Jan Assmann, Zygmunt Bauman, Heinz Bude, Helmut Dubiel, Klaus Eder, Shmuel N. Eisenstadt, Gerold Gerber, Alois Hahn, Kay Junge, Albrecht Koschorke, Claus Leggewie, Stephan Moebius, Richard Münch, Günter Oesterle, Andreas Reckwitz, Karl-Siegbert Rehberg, Michael Schmid, Wolfgang Ludwig Schneider, Wolfgang Seibel, Daniel Suber, Arpad Szakolczai und Johannes Weiß.
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"Der Mensch wird am du zum Ich"

Eine Auseinandersetzung mit der Dialogphilosophie des XX. Jahrhunderts

Author: Magdalena Anna Wojcieszuk

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3862263363

Category: PHILOSOPHY

Page: 352

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Faktoren pränataler Beziehung

Eine Explorationsstudie

Author: Annika C. Botzke-Hoch

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656617686

Category: Education

Page: 155

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Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1, Universität Salzburg (Fachbereich Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Pädagogik/Erziehungswissenschaft, Pränatale Psychologie, Beratung: Prävention und Intervention, Sprache: Deutsch, Abstract: Abstract The subject of this analysis is the notion of a prenatal relationship between a mother and her child. The objective of the study concerns the identification of core aspects which constitute a prenatal relationship as well as the definition of factors which could potentially influence that relationship. The prenatal relationship was described by respondents as an emotional bond charaterized by feelings of love, closeness and a sense of affiliation. A positive relationship was expressed by a caring, preparative and dialogic behaviour. Various factors on the intra- as well as on the intersubjective level can influence the mother-child relationship. Also economical, medical and factors of the development of the prenatal child are significant. The social environment, the individual social reality and personal experiences can all have a positive or negative effect on prenatal relationships. The theoretical part of the thesis demonstrates the relevance of prenatal-psychological studies as findings in this area can be especially useful in the broad field of educational science. Research history of the subject matter shows a growing sensibility of the academic community for the prenatal period of life and a sense that it is inseperably connected with the individual life situation of the mother. Scientific studies and theses in the field of prenatal psychology and bonding research form the theoretical basis of this paper in an attempt to describe components of prenatal mother-child relationships. Furthermore, this study also tries to map out a philosophical-anthropological approach to this initial, dialogically oriented bond – a notion rooted in Martin Buber’s understanding of relationships. The terms „relationship“ and „bond“ will be defined according to their specific applications. Finally, the debating of various definitions of prenatal relationships leads to a unquique definition of the subject matter, which will be discussed in relation to the research results at hand. Methodologically, the paper reflects the approach of the „Grounded Theory“ by embracing the experiences and opinions of the interviewees. The empirical part of the study was conducted with the help of guided inte
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Das dialogische Prinzip

Author: Martin Buber

Publisher: N.A

ISBN: 9783579025650

Category: Dialectical theology

Page: 324

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Innere Bilder und Führungshandeln

Author: Sczygiel, Christoph

Publisher: kassel university press GmbH

ISBN: 3737601208

Category:

Page: 288

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Ob Hirte, Gärtner oder Bergführer, diese Bilder sind als Metapher oder Platzhalter zu verstehen. Sie sind der Schlüssel zum inneren Bild und nicht – wie zuerst angenommen – das innere Bild. Innere Bilder repräsentieren „schlüssige Zusammenhänge“ oder sie erfüllen ethische, psychologische oder moralische Bedürfnisse. Innere Bilder sind handlungsleitend und helfen, Komplexität zu reduzieren. In Bezug auf Führungshandeln beruhen sie meistens auf Überzeugungen, Grundhaltungen und Werten. Sie repräsentieren auch die individuelle Gewissheit, ob etwas richtig, falsch, angemessen, inadäquat usw. ist und ein dahinter liegendes Menschenbild. Die innere Gewissheit (Wahrheit) ist Spiegelbild der individuellen Lerngeschichte. Innere Bilder geben Hinweise darauf, wie die Führungskraft Beziehung anbietet. Das kann Souveränität, Loyalität oder die Aufgabe an sich sein. Die Art der Beziehungsgestaltung ist ein Ausdruck des inneren Bildes. Das innere Bild ist ein Baustein, der Führungskräften helfen kann, Zusammenhänge zwischen dem eigenen Handeln und sich als Person zu verstehen.
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Mensch & Computer 2001

1. Fachübergreifende Konferenz

Author: Horst Oberquelle,Reinhard Oppermann,Jürgen Krause

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 332280108X

Category: Technology & Engineering

Page: 465

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Autorität, Autonomie und Bindung

Die Ankerfunktion bei elterlicher und professioneller Präsenz

Author: Michael Grabbe

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3525462697

Category: Psychology

Page: 375

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Bindungstheorie und elterliche Präsenz – ein starkes Duo zur Unterstützung von Familien in Notlagen!
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Zur Bedeutung Martin Bubers für die politische Erwachsenenbildung

Author: Frank Schulze

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638825558

Category:

Page: 80

View: 3587

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Padagogik - Erwachsenenbildung, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, 101 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Abschlussarbeit gliedert sich in zwei Hauptteile: Im ersten Teil werden die philosophischen Grundlagen einer politischen Erwachsenenbildung im Sinne Bubers dargelegt, wobei auch die didaktischen und methodischen Implikationen des andragogischen und politisch-philosophischen Denkens Bubers expliziert werden. Im zweiten Hauptteil werden dann prinzipielle Schlussfolgerungen und empirische Daten zur aktuellen Bedeutung Bubers fur die politische Erwachsenenbildung zu thematisiert, bevor im Resumee schliesslich kritisch Bilanz gezogen wird. Im Anhang finden sich daruber hinaus die detaillierten Ergebnisse einer fur diese Untersuchung durchgefuhrten Umfrage unter Andragogen bzw. Politikdidaktikern zu ihrer Auffassung bezuglich der Bedeutung Bubers fur die politische Erwachsenenbildung nebst einer Liste dialogisch orientierter Institutionen und Projekte der politischen Erwachsenenbildung."
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Improvisation und Organisation

Muster zur Innovation sozialer Systeme

Author: Wolfgang Stark,David Vossebrecher,Christopher Dell,Holger Schmidhuber

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839426111

Category: Business & Economics

Page: 394

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Um in komplexen und dynamischen Umwelten agieren und diese aktiv gestalten zu können, sind formalisierte Arbeitsabläufe und geronnene Strukturen oft nicht hilfreich. Wir benötigen ein performatives, fließendes Verständnis von Organisation und die Beherrschung agiler Prozesse: Das oft versteckte Erfahrungswissen (tacit knowing) wird zur Grundlage der heute benötigten »Kunst« der Improvisation. Die Beiträge zeigen: Implizites und intuitives, vorausschauendes Wissen und experimentierend-spielerisches Handeln sind die Grundlage für Innovation und agiles Lernen in Organisationen und sozialen Systemen. In der Analyse von »organizational patterns« und »musikalischem Denken« entsteht ein neues Verständnis flexibler und dynamischer Organisationen.
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Bildungsqualen

Kritische Einwürfe wider den pädagogischen Zeitgeist

Author: Sandra Rademacher,Andreas Wernet

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658062398

Category: Education

Page: 314

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Die Bildungswirklichkeit bleibt weit hinter den an sie gerichteten Erwartungen zurück. Das weiß auch die „Bildungswissenschaft“. Aber statt diesen Problemkomplex freizulegen, befeuert sie ihn. Sie hat sich in einer Arbeitsteilung zwischen technokratischen Steuerungsfantasien und emphatischen Bildungssemantiken behaglich eingerichtet hat. Der Band will sich dem widersetzen. Die Einwürfe eröffnen in empirischer und theoretischer Hinsicht Perspektiven jenseits des Mainstreams. Zu Ehren Elisabeth Flitners haben Sandra Rademacher und Andreas Wernet namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Beiträgen in einem ebenso provozierenden wie weiterführenden Band zusammengebracht.
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Die Verantwortung der Unternehmung

eine wirtschaftsethische Rekonstruktion

Author: Joachim Fetzer

Publisher: N.A

ISBN: 9783579053066

Category: Business ethics

Page: 209

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Soziale Ursachen und semantische Folgen eines komplexen Phänomens - Komplexe Sachverhalte anschaulich dargestellt - Eine sprachlich und sachlich originelle Darstellung Ein Zug entgleist, einhundert Menschen sterben durch eine Nachlässigkeit. Schadenersatz wird geleistet, schuldig fühlt sich jedoch niemand. Wer aber trägt die Verantwortung? Das Beispiel lässt ahnen, wohin die immer komplexer und unüberschaubarer werdenden ökonomischen Vernetzungen führen: Möglich wird eine Art ethischer Unzurechnungsfähigkeit, die Diffusion von Verantwortung. Ist das wünschenswert, oder gibt es ein anderes Konzept der Verantwortung: Die moralische Verantwortlichkeit eines Unternehmens? Diese Studie fragt nach Begriff und Konzept der Unternehmensverantwortung, seinen möglichen und unmöglichen Konnotationen, nach seiner Verwendung und Auslegung.
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